In eigener Sache – gelöscht wird nichts, aber entschuldigen tue ich mich

Es wird nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird

Ein aktueller Artikel von mir sorgt für einen großen Aufschrei in Hannover. Auf meinem Tisch lag heute ein Schreiben eines Anwalts inkl. Liquidationsübermittlung. Wir hätten als “offizieller Partner” der Hannover Indians geworben und auch würden wir die Wort- und Bildmarke verwenden. Meine Reaktion darauf hätte eine andere sein müssen.

Fakten

Auf unseren Internetseiten (nicht hier im Blog) gab es noch das alte Logo unserer ehemaligen Business-Partnerschaft. Das hätte ich längst löschen müssen. Aktiv wurde diese Business-Partnerschaft jedoch nicht kommuniziert. Im Blog haben wir mit dem Image des alten Gerüstbanners der Saison 2008/2009 geworben und an den Malergerüsten haben wir das aufgehängt, das ist richtig.

Thema Anruf / Hinweis

Es gab einen Anruf vor Wochen, in dem man mir sagte, keine Werbung  mehr mit dem Logo der Indians zu machen. Dieses haben wir unstrittig bis 1 Tag vor dem Anruf getan. Eine neue GmbH hätte die Rechte daran gekauft und man wolle das nicht. Das habe ich akzeptiert. Seitdem haben wir das Logo in Beziehung zu unserem Unternehmen nicht mehr benutzt. Wir wollen nicht den Eindruck erzeugen, dass wir uns ins Licht einer so erfolgreichen Marke stellen ohne etwas dafür zu tun oder zu bezahlen. Unser Ansporn war es, Pro-Aktiv zu handeln und zu unterstützen. Wie ich nun merke, war das nicht ok.

–> Ergänzung 26.10.2013: Nein, es gab nicht unzählige Schreiben und Anrufe, in dieser Angelegenheit wie es in diversen Foren geschrieben wird. Wäre es so gewesen, hätte ich sofort reagiert. Um weitere Unklarheiten und Bewertungen zu vermeiden, ist es dringend zu empfehlen an einen Tisch zu kommen. Ein sehr guter Freund von mir und ein wichtiger Macher im Kreise der Indians (CM) hat gestern mit mir telefoniert und mir als erster mal gesagt, das es zu viel war, was wir geworben haben. Der erste, der mir das klar gesagt. Alle Banner sind seit B´s Anruf nun ins Archiv gepackt und werden nicht mehr in den Umlauf gebracht. Eine Verwendung des Logos und der Nennung der Indians in Bezug auf mein Unternehmen wird es bis zum Round-Table nicht mehr geben. Alles andere hat die GmbH in der Hand.

Unklarheiten ausräumen

Gerne wollen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten wieder Partner werden, da es für uns eine Herzensangelegenheit ist. Wir haben auch einige Vorschläge gemacht, wie wir uns das vorstellen könnten, um eben wieder diese Plakate aufzuhängen. Eine Einigung gab es bisher jedoch noch nicht. Fakt ist aber, dass wir helfen wollen. Hannover braucht den Eishockeysport und Partner für Support und Unterstützung. Wir wollen einer davon sein.

Klartext

Meine Reaktion auf das heutige Schreiben war ebenfalls zu kurz gedacht und dafür möchte ich mich entschuldigen. Ich hätte anderes reagieren müssen.  NEIN, es war keine PR-Aktion. Was geschehen ist, kann ich nicht rückgängig machen. Löschen tue ich es jedoch nicht. Ich habe es geschrieben, also ist es auch passiert.

Matthias Schultze

MeinMaler Partner

Autor: Matthias Schultze »

Unternehmer. Malermeister. Blogger. Speaker.

Ein dynamischer Macher und Motivator mit Visionen für eine farbige Zukunft im Handwerk. Der dynamische Unternehmer gilt als Pionier für SocialMedia- und Internetmarketing im Handwerk. Um erfolgreicher zu sein und den Vertrieb stärker zu zünden, beschäftigt er sich bereits seit 1997 intensiv mit den Themen Internet im Handwerk, Social Media, digitalen Netzwerken und der digitalen Revolution. Das Realisieren von Alleinstellungsmerkmalen war einer der Auslöser zum Start vieler neuer Impulse.

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5 Kommentare zu
»In eigener Sache – gelöscht wird nichts, aber entschuldigen tue ich mich«


  1. Lieber Matthias
    Danke für die ausführliche Antwort. Ja es ist nicht einfach. Hoffen wir das es klappt for the Eishockey Club….
    Besser ein Club dem es gut geth (sportlich wie auch finanziell) als all die Streiterei 🙂

    Schönes Wochenende wünsche ich.
    Freundlichst
    Urs

  2. Nunja, das, was gestern hier bzw. in erster Linie auf Facebook passiert ist, zeigt ganz deutlich, welche Macht die Soialen Medien inzwischen haben und wie schnell Stimmungen und Meinungen produziert werden können. Und auch, wie schnell das Ganze aus dem Ruder und in die Gegenrichtung laufen kann. Da war es im Richigen Moment an der Zeit die Notbremse zu ziehen, was ja auch gewirkt hat.
    Der hitzigste Teil der Diskussion ist inzwischen von jemandem gelöscht worden (nicht von Matthias!). Grundsätzlich bin ich auch gegen Löschen, aber andererseits ist es manchmal auch besser so, dass nicht alles für die Ewigkeit erhalten bleibt.

    In diesem Sinne,
    Gruß
    Carsten Meiners

  3. Lieber Matthias
    Super Blogeintrag. Ich finde es auch Total Web 2.0 das du schreibst:

    “Meine Reaktion auf das heutige Schreiben war ebenfalls zu kurz gedacht und dafür möchte ich mich entschuldigen. Ich hätte anderes reagieren müssen. NEIN, es war keine PR-Aktion. Was geschehen ist, kann ich nicht rückgängig machen. Löschen tue ich es jedoch nicht. Ich habe es geschrieben, also ist es auch passiert.”

    Richtig, was geschehen ist ist geschehen, man muss dazu stehen und es einfach löschen wäre sicherlich die falsche Strategie.
    Schönes Wochenende.

    Grüessli
    Urs @CyTRAP

    PS. Die Daten für diesen Blog sind wirklich gut: GRATULIERE – der Geschäftsführer der weiss wie man bloggt im Web 2.0 Zeitalter :-): ===>http://blogrank.cytrap.eu/rank/*/R/blog.maler-heyse.de

    • Guten Morgen Urs,

      vielen Dank für Deinen Beitrag zum Thema. Ich wünsche mir mehr Weitblick für die Chance einer Kommunikation 2.0 durch Blogs und Microblogs. Die Chance ist da, Klartext zu reden und Lösungen zu suchen. Unzählige Kommentare zu meinem Artikel in einem speziellen Forum hatten die Aufforderung, den Artikel zu löschen. Leider konnte ich nicht mehr zeitnah in diesem Forum kommentieren, da man mich sperrte. (soeben schaltete man mich wieder frei 11:07h).

      Es fehlte bei Vielen die Aufklärung und der Hintergrund zum Thema. Das habe ich nicht aufgeklärt, daher der zweite Artikel.

      Nein, es ärgert mich heute nicht mehr. Gestern fand ich es sehr irritierend, was passierte. Es ist die Konsequenz meines Handelns, so wie das Schreiben des RA´s auch eine Konsequenz hatte. Bewerten will ich das nicht, ich will eine Lösung des Ganzen. Im Eishockey wird sich während des Spiels geprügelt und gehauen. Nach dem Spiel ist alles wieder gut, man reicht sich die Hand und raucht eine Friedenspfeife. Eigentlich ist es viel Lärm um nichts.

      Sonnige Grüße aus Hannover,

      Matthias

  4. Ich empfehle eine analog-digitale Business-Partnerschaft mit diesem neuen Magazin der Kreativbranche. Damit erreichst Du mit Deinen B2B-Leistungen nur echte Entscheider und wirst wertgeschätzt, mit neuen Leuten bekannt gemacht und alles mit geringem Verletzungsrisiko.. Den Namen darf ich hier natürlich nicht nennen, da musst Du erst eine Anzeige buchen :-). Glück auf – sooo böse wird es schon nicht werden.

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