[Brandheiß] Social Media im Unternehmen – Wieso eigentlich?

Meine Sichtweisen zu „Social Media im Unternehmenseinsatz“

Warum machen wir das eigentlich und wieso ist es für mich als Unternehmer so wichtig? Exklusiv erhalten Sie hier ein geballtes Werk an Antworten. Alle Fragen hat mir Stephan Röbbeln im Zuge seines Buchprojekts “Social Media im Unternehmenseinsatz” gestellt. Lesen Sie hier meine Antworten.

Web2.0 - Warum ?

1. Aus welchem Grund hat sich Ihr Unternehmen mit dem Thema Social Media auseinandergesetzt?

„Um erfolgreicher zu sein und den Vertrieb raketenmäßig zu zünden“. Das Realisieren von Alleinstellungsmerkmalen war vor vielen Jahren der Auslöser zum Start vieler, neuer Impulse. Eine Frage war auch, „wie schaffen wir es, die Marke HEYSE im Netz sichtbarer zu gestalten?“. Als Ideengeber und Internetaktivist war für mich sehr früh klar, dass das nur über eine authentische Kommunikation in den neuen Medien geht. Mit der Zeit sind dann die verschiedensten Kanäle gewählt und gefüllt worden

2. Wie ist man im Unternehmen an das Thema herangegangen?

Sehr entspannt, aber auch bewusst gezielt und berechnend. Das Thema Internet als Marketingtool ist bereits seit 1999 in unserem Unternehmen integriert. Das erfolgreiche Nutzen der Social-Media-Kanäle war daher Anfang 2010 ein logischer Schritt unseres Denkens und Handelns. Offen wurde hierüber im Team kommuniziert und für Klarheit gesorgt.

3. Wer ist in Ihrem Unternehmen für Social Media verantwortlich und mit welchen Abteilungen arbeiten Sie zusammen?

In unserem Unternehmen bin ich (noch) allein hierfür verantwortlich. Beziehe aber immer mehr meine Teams mit ein. Abteilungen gibt es bei uns nicht. Mitarbeiter sammeln immer mehr Eindrücke und Bilder aktiv auf der Baustelle und stellen es in einer geschlossen Facebook-Gruppe zur Verfügung. Hieraus entstehen z.B. Baustellenreports

4. Wurde die Social Media Expertise im Unternehmen aufgebaut oder durch Expertenwissen von externen Firmen in das Unternehmen getragen?

Eine direkte Expertise gibt es nicht. Unsere Aktivitäten entstehen nach Bauchgefühlen und Aktualitäten in unserem Betriebsalltag. Alles Wissen ist selbst erlernt und in technischen Fragen genießen wir ein sehr professionelles Expertenteam / -netzwerk

5. Welche Ziele verfolgt Ihr Unternehmen mit Social Media?

–      Authentische Kommunikation mit dem Kunden 2.0
–      Bindungen & Kaufkraft schaffen
–      Image erzeugen, Marke HEYSE stark verankern
–      Interessen wecken
–      Arbeitsplätze sichern
–      Fachkräfte von Morgen finden & binden
–      Mitarbeiter zu noch wichtigeren Bausteinen machen
–      Den Blick „hinter die Kulisse“ schaffen
–      bidirektionale Kommunikation in Gang setzen
–      Neue Kundenkreise erschließen
–      Geld verdienen

Blast Off! James-Thew-Fotolia.com

6. Konnten diese Ziele umgesetzt werden und welche Probleme traten bei der Umsetzung auf?
 
In der „Neuen Welt“ des Internets sind wir sehr ausgeprägt unterwegs und leben quasi dieses Medium. Hierfür sind wir anfänglich oft belächelt worden und man wurde für verrückt erklärt. „Das hat doch keine Zukunft Junge“ und „kümmere Dich lieber um das Unternehmen“ waren die am meisten vorgetragenen Punkte. Heute sehe ich es als hohe Anerkennung
 
Nach einer langen Phase des Ausprobierens können wir heute sehr positiv über unsere SocialMedia-Aktivitäten berichten und Ihre Frage mit einem lauten und stolzen „JA“ beantworten. Allein für das Jahr 2012 haben wir diverse Online-Auftragseingänge in Höhe von insgesamt 360´000 EUR verbuchen können, die ausschließlich über unsere SM-Aktivität kommen. Das Jahr 2013 entwickelt sich ähnlich gut. Hinzu kommt ein sehr hoher Bekanntheitsgrad unseres Unternehmens durch Facebook, Twitter, Youtube und natürlich unserer Rakete „HEYSE- DAS Blog“
 
7. Welche Ressourcen werden für die Umsetzung zur Verfügung gestellt?
 
Zeit, Liebe, Leidenschaft, Hingabe, Freude und auch Geld
 

8. Wie werden die Social Media Maßnahmen in Ihre „Offline“-Markenkommunikation eingebunden?
 
Wir kommunizieren unsere Maßnahmen regelmäßig in persönlichen Offline-Netzwerken, auf Veranstaltungen Face-2-Face, bei Gesprächen mit Kunden und auf allen Printprodukten. Aber ehrlich gesagt, übernehmen das unsere „Fans“ in ihren eigenen, privaten Kreisen. Das ist unser zzgl. Vertrieb
 
9. Welche Möglichkeiten nutzen Sie um das Erreichen Ihrer Ziele zu messen? (Wurden messbare KPI´s definiert?)

Den KPI, den sg. „Key Performance Indicator“ ermitteln wir durch wöchentliches Monitoring. Das „Auswerten“ unserer Social-Media-Aktivität  Wir messen die Reichweiten, Zielgruppen & Altersklassen. Ganz klar messen wir auch die Auftragseingänge, indem wir Neukunden gezielt befragen, wie sie auf uns gekommen sind. Für uns als Handwerksbetrieb ist das schon eine ordentliche Auswertung

10. Beobachten Sie stetig den Auftritt Ihrer Wettbewerber in Social Media?

Regelmäßig wird das sogar überprüft, gelobt und unterstützt. Social Media besteht aus einem gegenseitigen Geben und Nehmen. Wer das versteht und in seine Aktivität einbindet, wird langfristig Erfolg haben. Vergleichen wollen wir uns nicht, aber Nischen besetzen und ausbauen. Am Puls der Zeit neue Wege gehen und Impulse versprühen. Eine sensationelle Aufgabe!

Foto © jojje11 - Fotolia.com Matthias Schultze sagt: Umsatzwachstum durch Social Media!

11. Gibt es integrierte Abläufe/Prozesse für plötzlich aufkommende Probleme/Krisen?

Ja und Nein. Da ich zurzeit alleine für alle SocialMedia-Aktivitäten zuständig bin, kann ich sehr schnell auf Probleme & Krisen einwirken. Hierzu ist es sehr entscheidend, schnell zu reagieren, nichts zu bewerten und Stellung zu nehmen. Echt & authentisch

12. Wie geht man mit Misserfolgen um?

Offen und ehrlich. Hinter jedem Misserfolg wartet eine neue Chance. Es zu kommunizieren halte ich für sehr wichtig. Wichtig ist auch, sogenannte Fehler klar zu erkennen und die Community einbinden. Das zeigt Authentizität und schafft Bindung

13. Welche Fehler/Erfahrungen haben Sie gemacht? Was waren die Lessons Learned?

Ungeduld war zu Beginn unserer Aktivitäten im Netz eine Komponente, die mit der Zeit des Lernens schnell verflog. Wenn keine Fehler gemacht werden, lernt man aber auch nichts dazu

14. Was würden Sie Unternehmen raten, die den Schritt in Social Media machen möchten?

  • Bevor darüber nachgedacht wird, online präsent zu sein, muss das Ziel klar sein. Was will ich zeigen, was darf die Gesellschaft 2.0 erfahren, wo ist meine Zielgruppe?
  • Holen Sie sich Profis ins Haus. Keine „Do-it-Yourself-Lösungen“, denn für den 1. Eindruck bekommen Sie keine 2. Chance. Also Werbeagenturen & Profis fragen, Vorreiter aus Ihrer Branche „googlen“ und einen Fahrplan erarbeiten
  • Onlinepräsenz sehe ich  generell als Chefsache. Keiner kennt Ihr Unternehmen besser als Sie bzw. einen Vertreter des Chef´s (m/w), dennoch heißt es „delegieren“. Das will gelernt sein
  • Aktualität ist das A & O. Niemand will wissen, was vor 6 Monaten „up-to-date“ war. Die Bereitschaft täglich 2 Stunden in die neuen Medien zu investieren ist keine Seltenheit
  • Darüber im Klaren sein, dass bereits heute über Sie im Internet gesprochen wird. Sie wissen es nur noch nicht. Zeigen Sie Flagge und legen Sie los
  • Sich mit einem Social-Media-Manager zusammensetzen. Wünsche und Ziele definieren, Grundlagen und Kenntnisse prüfen, Zielgruppen spiegeln, Verantwortliche suchen und mit Profis zusammenarbeiten

15. Wie integrieren Sie Social Media in Ihren Arbeitsalltag?

Oha, das ist nicht ganz so einfach zu erklären. Das Thema Social Media ist so fest in unser »Tun« verankert, dass es mittlerweile auf allen Ebenen unserer Unternehmenskommunikation integriert ist. Wir nutzen es:

  • zur bidirektionalen Kommunikation mit der Außenwelt
  • als Kundenkommunikationsplattform
  • als Referenzbühne
  • als Plattform für Mitarbeitersuche und -bindung
  • als Sprachrohr
  • als Meinungsbildner
  • Als Callcenterersatz und Lösungsplattform

Die Schultzsche Social Media Erfolgs Kurve

Aus allem, was ich als Unternehmer sehe, wahrnehme und erlebe, entstehen kleine Geschichten, über die es sich zu berichten lohnt. Als Kapitän meines Schiffes MS-Heyse berichte ich live und authentisch aus unserem Alltag. Das Ziel, Nähe zu schaffen, Menschen zu berühren und anzusprechen, sie zu informieren, Erlebtes greifbar zu machen, ist so wundervoll. Es ist echt und klar. Die sogenannte Authentizität entsteht, und eine Marke entwickelt sich. So schaffen wir es, Reichweite zu erzeugen und unsere Marke und das Image zu verbreiten. Hierfür ist es wichtig, Strukturen zu schaffen und Ziele zu haben.
  • Was will ich wann und wo mitteilen?
  • Welche Kanäle sollen bespielt werden und wo erreiche ich meine potenzielle Zielgruppe?
  • Was macht mein Wettbewerb und wie macht er das?
Das braucht Zeit, viel Zeit. Alte Strukturen müssen aufgebrochen werden, und es heißt, gewohnte Verantwortungen an sein Team zu übertragen, um Zeit für diese wichtige Komponente des Marketings zu bekommen. Es gehört nicht nur zu unserem guten Ton, sondern ist eine grundlegende Voraussetzung für unser erfolgreiches unternehmerisches Denken und Handeln

16. Welche Auswirkungen haben Ihre Social Media Maßnahmen auf die Kundenzufriedenheit?

Auf den ersten Blick ist es zurzeit noch nicht messbar. Grundlegend ist es aber als sehr förderlich zu bewerten. Aber was sehr deutlich zu spüren ist, ist die Reichweite die erzielt wird. Über uns wird extrem stark gesprochen und diskutiert. Die Wahrnehmung ist gefühlt um das 20-fache gestiegen und das macht es so spannend. Wir sind durch unsere SoME-Aktivitäten extrem stark sichtbar geworden und dadurch werden wir überall gefunden. Sei es mit affinen Suchbegriffen zu unseren Dienstleistungen, aber auch mit aktuellen Themen des Alltags. Die Konsequenz daraus ist z.B. eine extrem hohe Rate an Online-Anfragen für Malerarbeiten in Innen- und Außenbereich in Hannover und 30km Umkreis. Das nenne ich mal echten und authentischen Erfolg!

17. Welche Plattformen schätzen Sie für den Dialog mit Kunden am Meisten und Warum?

Den „einen Kanal“ gibt es bei uns nicht, da unsere Kunden und potentielle Neukunden auf unterschiedlichsten Kanälen unterwegs sind. Wir holen unsere Kunden da ab, wo sie stehen und sind sehr flexibel in der Kommunikation. Am meisten wünsche ich mir den Kontakt über Das Blog. Aktuell passiert aber das meiste auf der Facebook-Fanpage.

Und nun lade ich Sie ein, liebe Leserinnen und Leser

Wie stehen Sie zum Thema Social Media im Unternehmen? Schreiben Sie Ihre Ideen, Erfahrungen und Meinungen gerne als Kommentar hier ins Blog.
Matthias Schultze

Mit leidenschaftlichen Grüße aus Hannover,

Ihr Kapitän Matthias Schultze

Malerfachbetrieb Heyse aus Hannover – ein Malerbetrieb, der durch den Einsatz von Social Media neue Wege geht, zeigt auf authentische und klare Art, wie es erfolgreich im Handwerksunternehmen integriert werden kann. Wenn es Ihnen gefällt, was hier passiert, freuen sich der Kapitän und seine Crew, wenn Sie es Ihren Geschäftspartnern, Freunden und Kollegen zeigen. Drücken Sie liebend gerne “Gefällt mir” auf Facebook oder geben Sie dem Maler2.0 ein “Google+”.

 

MeinMaler Partner

Autor: Matthias Schultze »

Unternehmer. Malermeister. Blogger. Speaker. Ein dynamischer Macher und Motivator mit Visionen für eine farbige Zukunft im Handwerk. Der dynamische Unternehmer gilt als Pionier für SocialMedia- und Internetmarketing im Handwerk. Um erfolgreicher zu sein und den Vertrieb stärker zu zünden, beschäftigt er sich bereits seit 1997 intensiv mit den Themen Internet im Handwerk, Social Media, digitalen Netzwerken und der digitalen Revolution. Das Realisieren von Alleinstellungsmerkmalen war einer der Auslöser zum Start vieler neuer Impulse.

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5 Kommentare zu
»[Brandheiß] Social Media im Unternehmen – Wieso eigentlich?«


  1. Hallo Matthias,

    das Thema ist ein gutes und hat eine Menge Potential. Einige können es gut reiten, andere fliegen enttäuscht aus dem Sattel (wahrscheinlich die Mehrheit). Hängt auch sehr von der Branche ab.

    Social Media kann ein funktionierendes Geschäft in Sachen Image und Kundenbindung stärken und stützen.

    Social Media ist mit der Aufgabe Vertriebsarbeit zu leisten und entsprechende Umsätze zu generieren überfordert. Man kann mit Social Media nichts kompensieren, was im Geschäftsmodel oder in der Umsetzung unterentwickelt oder nicht vorhanden ist.

    Ich gebe zu, dass ich anfangs mit der Erwartung an das Thema gegangen bin: „Mach mal viel Facebook, dann bestellen auch ganz viele Drucksachen in Deinem Onlineshop. Diese Rechnung ist einfach nicht aufgegangen. Die Shopkunden sind nachweislich nicht über Facebook gekommen, sondern über Newsletter, Mailings, Netzwerkveranstaltungen und Telefonakquise. Facebook hat sicher nicht geschadet aber der Nutzen wird in vielen Diskussionen einfach überschätzt.

    Damit wir uns nicht falsch verstehen – ich mache weiter aber die Motive dahinter haben sich geändert. Für unsere Non-Profit-Idee eines regionalen Wirtschaftsmagazins [e|mil] ist Social Media richtig wichtig und hat uns enorm geholfen. Viele Likes – viele Supporter und viele neue Kontakte sind entstanden. Es kommt halt immer auf die Story dahinter an.

    Wertschätzende Grüße zurück, wird mal wieder Zeit für Pasta oder komm doch einfach zur BWH-Hausmesse nächste Woche.

    M.

    • Lieber Matthias,

      bleib am Ball! Facebook ist mit Verlaub auch nicht die Hauptbühne und schon lange nicht die Basis, um erfolgreich Social Media zu betreiben. Es ist nur ein Baustein eines intelligenten Konstrukts.

      Das Hauptaugenmerk aller SoMe-Aktivitäten muss das Blog sein. Hier bindest Du Deine Leser in kurzweiligen Artikeln, die stimmig sind zum Unternehmensleben. Facebook, google+, Twitter und Co sind Reichweitenmaschinen, vergleichbar mit erfolgreichen Verkäufer. Somit wird Aufmerksamkeit erzeugt, die auf das Blog linken und somit Interaktionen auf verschiedenen Bühnen erzeugen.

      Ach, ich könnte Dir soviel erzählen, aber überzeugen will ich Dich gar nicht.

      Dein Angebot nehme ich gerne an. Bestimmt durchleuchten wir dann Deine Herangehensweise 😉

      M

  2. Super Artikel, super Antworten! Social Media ist für alle Unternehmen die Chance, neue Kommunikationswege zu gehen und mit der Zielgruppe in direkten Dialog zu treten.

    Viele Firmen lassen diese Chance immer noch ungenutzt an sich vorüberziehen. Die gängigen Argumente sind ja hinlänglich bekannt: Keine Zeit, brauch´ich nicht oder (eines meiner Lieblingsargumente im Jahr 2013): „Meine Kunden sind nicht im Internet!“

    Tja, lieber Matthias: Unternehmer wie Du, Werner Deck, Jens Heim, Heike Schauz, Heike Eberle, Volker Geyer und hoffentlich noch einige mehr sind der beste Beweis dafür, das Social Media definitiv etwas bringt.

    Deshalb halte ich es für wichtig, immer wieder in meinem Blog über Euch zu berichten. Einfach um zu zeigen, dass es Sinn macht, die Plattformen zu nutzen und welche Möglichkeiten es gibt, dies zu tun.

    Kommunikative Grüße aus Wien
    Astrid Eishofer 🙂

  3. Tolles Interview. Persönliche Erfahrungen? Ich habe mit nordlind seit 1,5 Jahren Präsenzen auf fb, Twitter, google+, youtube und xing. Aktueller Stand ist, dass ich nur noch fb regelmäßig bespiele und xing zur Recherche nutze.. Warum? Weil mir gemessen am Zeiteinsatz eine Direktakquise im Neukundengeschäft mehr Umsatz generiert. Klar macht es total Spaß sich Content auszudenken, zu testen, auszuprobieren, zu messen usw. aber konservativ gerechnet gibt man deutlich mehr als man bekommt im Verhältnis zu anderen Maßnahmen. Gerade im B2B Geschäft gibt es so viele extrem erfolgreiche Unternehmen, die komplett ohne Social Media auskommen, dass meine Skepsis gegenüber Social Media zunehmend wächst.

    Dein Erfolg in diesem Bereich ist großartig und sehr unterhaltsam aber eben deutlich mehr als Social Media. Eure Orga-Strukturen sind auf diese Performance zugeschnitten, das Angebot gut strukturiert und das gesamte Unternehmen auf diese hohe Tranzparenz ausgerichtet. Die Kunden freuen sich präsentiert zu werden.

    Über unsere größten, tollsten und wichtigsten Print- und DigitalPublishing- Projekte dürfen wir meist gar nicht sprechen, also bleibt für das Schaufenster oft nur Kleinteiliges, wovon wir nicht noch mehr aktiv bewerben wollen.

    Suggeriert wird nicht selten, dass man ohne Hi-Performance in all diesen Kanälen nicht erfolgreich sein kann. Kann man und das liegt insbesondere daran, dass Mensch, Bedarf, Nachfrage und Emotionen Geschäfte bedingen – und dafür gibt es andere Mittel und Wege. Wertig, unauffälig, leise und persönlich.

    Mach die Welt bunt und genieß den Tag!

    • Guten Morgen Matthias,

      großes Kino! Vielen Dank für Dein Feedback und die hervorragenden Punkte, die Du aufführst.

      Es gibt sicherlich viele Ansatzpunkte, die für Social Media sprechen, aber auch sehr viele, die den Nutzen im Verhältnis zum Ertrag in Frage stellen.

      Spannend finde ich zu erfahren, wie es hinter der Kulisse aussieht, wer die Mitarbeiter sind, wie der Chef tickt, welche Werte das Unternehmen lebt etc. All das schafft Bindungen und unterstützt die Kommunikation mit Menschen auch im Bereich b2b. Diese Struktur ist sehr gut im Internet durch z.B. einen Blog möglich. Die Frage, ob Ressourcen für das Bespielen frei sind und ob solche Kommunikationsstrategien begleitend zum Erfolg in einem Unternehmen beitragen, sind zu analysieren. Das ganze Thema vom Tisch zu wischen halte ich für fatal. Wichtig ist, den stimmigen Mix aus Offline- und Onlinekommunikation zu finden.

      Sonnige Grüsse aus Hannover an einen Menschen, den ich sehr schätze.

      Es grüßt Dich,

      Matthias Schultze

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