Pfusch am Bau – wie der Preiskampf großen Schaden anrichtet

Billig kann ganz schön teuer werden

Was für eine Nachricht!  Als ich heute morgen ins Büro kam, zeigte mir mein Malermeister Klaus Kiesow diesen Artikel der aktuellen HAZ-Ausgabe mit der Überschrift „Tote bei Sturm im Norden“ mit einem Bild, von einer heruntergefallenen Wärmedämmung. Ein wenig aufgebracht sprach er mit mir über das Image, welches nun wieder in den Nachrichten breitgetreten werden könnte.

Was ist denn passiert?

In Göttingen hat ein schwerer Sturm eine beachtliche Fläche eines verbauten Dämmsystems von der Fassade eines Universitätsgebäudes gerissen. Ein großer Schaden ist dadurch entstanden. Zum Glück ist kein Menschenleben zu beklagen, denn es hätte ganz anders ausgehen können. Auf den ersten Blick sehe ich keine Verdübelungen, die die Dämmplatten am Untergrund verankern. Wie kann das sein??  Schauen Sie sich mal diese Bilder an.

Sturm reisst Wärmedämmung von Fassade - Großer Schaden Wärmedämmung vom Sturm abgerissen

Vorsicht vor Fassadenhaien, damit sowas nicht passiert

Qualität hat ihren Preis. Das sollten sich all jene vor Augen halten, die – ob Neubau oder Renovierung – einen kompetenten Partner für “ihre” Fassade suchen. Nicht selten locken unseriöse Unternehmen, sogenannte Fassadenhaie, mit Angeboten zu Dumpingpreisen, die sich am Ende wirklich als reine Fassade entpuppen und den Auftraggeber mit einer ruinierten Fassade im Regen stehen lassen. Der beste Rat lautet also: Bevor es zu spät ist, von Zeit zu Zeit Ihren Malerservice des Vertrauens in Ihrer Nähe fragen und die Fassade in Augenschein nehmen lassen. Profis erarbeiten Ihnen individuelle und passende Lösungen zu den Anforderungen Ihrer Fassade.

Link –> Fachgerechte Sanierung geht so

Was sagen Sie dazu, wie ist Ihre Meinung? Es interessiert mich sehr, was Sie zu sagen haben. Schreiben Sie es gerne hier in die Kommentare.

Es grüßt Sie aus Hannover,

Ihr Kapitän Matthias Schultze

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Malerfachbetrieb Heyse aus Hannover – ein Malerbetrieb, der durch den Einsatz von Social Media neue Wege geht, zeigt auf authentische und klare Art, wie es erfolgreich im Handwerksunternehmen und KMU integriert werden kann. Wenn es Ihnen gefällt, was hier passiert, freuen sich der Kapitän und seine Crew, wenn Sie es Ihren Geschäftspartnern, Freunden und Kollegen zeigen. Drücken Sie liebend gerne “Gefällt mir” auf Facebook oder geben Sie dem Maler2.0 ein “Google+”.

 

MeinMaler Partner

Autor: Matthias Schultze »

Unternehmer. Malermeister. Blogger. Speaker. Ein dynamischer Macher und Motivator mit Visionen für eine farbige Zukunft im Handwerk. Der dynamische Unternehmer gilt als Pionier für SocialMedia- und Internetmarketing im Handwerk. Um erfolgreicher zu sein und den Vertrieb stärker zu zünden, beschäftigt er sich bereits seit 1997 intensiv mit den Themen Internet im Handwerk, Social Media, digitalen Netzwerken und der digitalen Revolution. Das Realisieren von Alleinstellungsmerkmalen war einer der Auslöser zum Start vieler neuer Impulse.

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2 Kommentare zu
»Pfusch am Bau – wie der Preiskampf großen Schaden anrichtet«


  1. […] einmal stehen Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) in der Kritik. Nachdem an einer Fassade der Uni Göttingen Teilflächen eines WDVS von der Wand fielen, erreichten auch mich besorgte Fragen nach der Sicherheit solcher Systeme, schließlich haben wir […]

  2. Wie aus dem Artikel hervorgeht handelt es sich bei dem Gebäude um ein öffentliches Universitätsgebäude.
    Aufträge an solchen Gebäuden werden in der Regel ausgeschrieben.

    Als Bieter für derartige Arbeiten kommen in der Regel nur Fachbetriebe zum Zuge und keine „Fassadenhaie“.

    Wenn die Fassade in Göttingen nicht verdübelt war, dann muss die Bauaufsicht der vergebenden Stelle ebenfalls gepfuscht haben und „ganz besonders“ dafür haften.

    Bei uns ist vor einigen Jahren eine komplette WDV-S Fassade an einer Schule heruntergefallen. Auch hier ist Gott sei Dank keiner zu Schaden gekommen. Es waren ja Winterferien!

    Da die Fassade an der Schule niedriger als 8 Meter ist, meinte man auf Dübel verzichten zu können. Nachfolgend führte dies zu einem Rechtsstreit zwischen Hersteller und Handwerker. Wobei jeder die Schuld von sich wies.

    Ja Dübel sind echt teuer und alle wollen billiger.

    Der dumme wenn etwas passiert ist natürlich immer noch der Handwerker.

    Jegliche Verantwortung, auch die von den „kostenoptimierenden“ Planern wird immer auf den Handwerker, oder wie vermutlich in diesem Fall, auf den dämlichen Steuerzahler abgewälzt.

    Malerfachbetriebe die Fensterbänke nach Abschluß der Putzarbeiten in WDV- S einbauen gibt es auch heute noch ganz viele.

    Auch sehe ich noch eine ganze Reihe Kollegen die offene Dämmplattenstöße und Dübellöcher mit Amierungsmörtel „vorschmieren“.

    Am besten wäre eine Zulassungsprüfung für alle Beteiligten, besonders eben auch für Fachplaner die WDV-S ausschreiben und verbauen lassen wollen.

    Jeder Hersteller von zugelassenen Wärmedämmverbundsystemen hat auch technische Regeln entsprechend eben der Bauaufsichtlichen Zulassung.

    Leider sind den wenigsten diese bekannt noch in irgendeiner Form zugänglich!!!!
    Leicht zugänglich sind jedoch jegliche Verkaufsunterlagen.

    Warum wohl?

    Ich habe schon Amierungsputze in weniger als 1mm stärke von sogenannten Malerfachbetrieben an Baustellen an denen Architekten die Aufsicht führten gesehen.

    Man konnte ohne sich Anzustrengen mit dem Finger ein Loch in dass WDV-S bohren!
    Ich sage nur Spechte ahoi.

    Fragen Sie doch mal einige Kollegen wie dick die Mindestauftragstärke bei Ihrem WDV- System denn genau sein muss.

    Nach meiner Einschätzung werden dies wohl nur einige Beantworten können.

    Neben der Mindestauftragsstärke gibt es auch eine Maximalstärke. Auch diese sollte man kennen ehe man den Pinsel gegen eine Traufel tauscht bzw. diese in die Hand nimmt.

    Nein, ich bin kein Stukateur. Habe aber von einem Stukateur gelernt wie WDV-S geht.

    Früher waren die Maler die „Fassadenhaie“ mit den vermeintlich günstigen Preisen.
    Und dies obwohl es nicht nötig war. Arbeit gab es damals ja immer genug!

    In diesem Sinne,
    schönen Gruß
    Werner Henke


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