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Richtig heizen, richtig lüften – Ein spannendes Thema

Tipps zur Vermeidung von Schäden in und an Immobilien

Wer kennt das nicht? Vermieter und Mieter haben in den Heizperioden öfters Kontakt und auch Hauseigentümer, die Ihre Immobilie selbst bewohnen, kennen das. Sie fragen sich „wie heize und lüfte ich richtig„. In den meisten Fällen ist es ein Streitthema. Wir wollen Ihnen heute hier in unserem Blog ein paar Tipps geben, wie Sie Schäden vermeiden können. Teilen Sie gerne in Ihrem Freundeskreis.

Fotolia_58252978_XS_copyrightWorauf ist beim Heizen und Lüften zu achten?

(Quelle: Deutscher Mieterbund)

Immer wieder kommt es zu Feuchtigkeitsschäden in der Wohnung. Schimmelpilz und schwarze Flecken sind Mängel der Mietsache, der Vermieter muß diese Schäden beseitigen und der Mieter ist zur Mietminderung berechtigt. Es sei denn, der Mieter hat die Schäden selbst verursacht, weil er zu wenig geheizt und zu wenig gelüftet hat. Lesen Sie, wie Sie letzteres auf jeden Fall vermeiden können.

Wertvolle Tipps und Ratschläge, wie Sie richtig handeln

  • Auch im Herbst und Frühjahr sollten (bei Anwesenheit) folgende Temperaturen eingehalten werden: Im Wohnzimmer, Kinderzimmer und in der Küche 20 Grad Celsius, im Bad 21 Grad Celsius, nachts im Schlafzimmer 14 Grad Celsius. Als Faustregel gilt: Je wärmer die Zimmertemperatur, desto öfter muß gelüftet werden
  • Die Heizung auch bei Abwesenheit tagsüber nie ganz abstellen. Ständiges Auskühlen und Wiederaufheizen ist teurer, als das Halten einer abgesenkten Durchschnittstemperatur
  • Innentüren zwischen unterschiedlich beheizten Räumen tags und nachts geschlossen halten
  • Nicht vom Wohnzimmer das Schlafzimmer mitheizen. Das „Überschlagenlassen“ des nicht geheizten Schlafzimmers führt nur warme, das heißt feuchte Luft ins Schlafzimmer; diese schlägt dort ihre Feuchtigkeit nieder
  • Richtig lüften bedeutet: Die Fenster kurzzeitig (5 Minuten reichen oft schon aus) ganz öffnen (Stoßlüften). Kippstellung ist wirkungslos und verschwendet Heizenergie
  • Morgens in der Wohnung einen kompletten Luftwechsel durchführen. Am besten Durchzug machen, ansonsten in jedem Zimmer das Fenster weit öffnen
  • Die Mindestzeit für die Lüftung hängt von dem Unterschied der Zimmertemperatur zur Außentemperatur und davon ab, wieviel Wind weht
  • Selbst bei Windstille und geringem Temperaturunterschied reichen in der Regel 15 Minuten Stoßlüftung aus
  • Je kälter es draußen ist, desto kürzer muß gelüftet werden
  • Einmal täglich lüften genügt nicht. Vormittags und nachmittags nochmals die Zimmer lüften, in denen sich Personen aufgehalten haben. Abends einen kompletten Luftwechsel inklusive Schlafzimmer vornehmen

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  • Nicht von einem Zimmer in ein anderes, sondern nach draußen lüften
  • Bei inneliegendem Bad ohne Fenster auf dem kürzesten Weg (durch ein anderes Zimmer) lüften. Die anderen Türen geschlossen halten. Besonders nach dem Baden oder Duschen soll sich der Wasserdampf nicht gleichmäßig in der Wohnung verteilen
  • Große Mengen Wasserdampf (z. B. durch Kochen) möglichst sofort nach draußen ablüften. Auch hier durch Schließen der Zimmertüren verhindern, daß sich der Dampf in der Wohnung verteilt
  • Wenn Wäsche in der Wohnung getrocknet werden muß, weil ein Trockenraum fehlt, dieses Zimmer öfter lüften. Zimmertüre geschlossen halten
  • Nach dem Bügeln lüften
  • Auch bei Regenwetter lüften. Wenn es nicht gerade zum Fenster hereinregnet, ist die kalte Außenluft trotzdem trockener als die warme Zimmerluft
  • Luftbefeuchter sind fast immer überflüssig
  • Bei Abwesenheit über Tage ist natürlich auch das Lüften tagsüber nicht möglich, aber auch nicht nötig! Hier reicht es, morgens und abends richtig zu lüften
  • Bei neuen, besonders dichten Isolierglasfenstern häufiger lüften als früher. Auch dann spart man im Vergleich zum alten Fenster Heizenergie
  • Große Schränke sollten nicht zu dicht an kritische Wände angerückt werden. Aber: Zwei bis vier Zentimeter Abstand müssen reichen

Was kann ich sonst noch tun? An alles gedacht?

Informieren Sie bitte alle, dass durch richtiges Wohnverhalten – regelmäßiges Lüften, ausreichende Beheizung, wenig Wasserdampfbildung – zur Vermeidung von Schimmelpilzbefall beigetragen wird. Sollte es mal zu Problemen kommen, so helfen unsere Experten gerne weiter. Wir sind nur einen Klick entfernt.

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Autor: MeinMaler - Das Partner-Netzwerk »

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Ein Kommentar zu
»Richtig heizen, richtig lüften – Ein spannendes Thema«


  1. […] Doch hier ist erst einmal der Link zum Blogbeitrag von Maler Heyse mit hilfreichen und wichtigen Tipps: “Richtig heizen, richtig lüften – Ein spannendes Thema” […]

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