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Wie geht es weiter? Gedanken eines Familienvaters und Unternehmers zur politischen Entwicklung in Deutschland

Die Wahl in Berlin liegt hinter uns. Die Linke ist mit deutlichem Abstand stärkste Kraft geworden. Die bisherige Regierungskoalition wurde abgewählt und Parteien aus der politischen Mitte haben erheblich an Zustimmung verloren.

Ich akzeptiere dieses Ergebnis. Das gehört für mich zur Demokratie. Wer Demokratie nur dann gut findet, wenn das gewünschte Ergebnis herauskommt, hat Demokratie nicht verstanden.

Trotzdem darf und muss man über ein Wahlergebnis sprechen. Man darf besorgt sein, Entwicklungen kritisch hinterfragen und seine eigene Haltung deutlich machen. Genau das möchte ich mit diesem Beitrag tun.

Nicht als Berufspolitiker. Nicht als politischer Experte. Sondern als Familienvater, Bürger und Unternehmer, der seit vielen Jahren Verantwortung trägt – für seine Familie, seine Mitarbeiter, seine Kunden und einen traditionsreichen Handwerksbetrieb.

Die Frage, die mich bewegt, lautet: Wie geht es weiter?

Warum mich das Ergebnis beschäftigt

Berlin ist nicht ganz Deutschland. Trotzdem ist dieses Wahlergebnis ein Signal, das weit über die Hauptstadt hinausreicht. Es zeigt, wie groß die Unzufriedenheit mit der bisherigen Politik geworden ist. Es zeigt aber auch, dass politische Kräfte an Zustimmung gewinnen, die wesentlich stärker auf staatliche Eingriffe, Umverteilung und die Vergesellschaftung privaten Eigentums setzen.

Gleichzeitig erstarken Parteien an den politischen Rändern. Die klassische politische Mitte verliert Vertrauen. Immer mehr Menschen haben offenbar das Gefühl, von den etablierten Parteien nicht mehr gehört, verstanden oder vertreten zu werden.

Das sollte uns alle beschäftigen – unabhängig davon, welche Partei wir wählen.

Mich beunruhigt nicht allein, welche Partei eine Wahl gewinnt. Mich beunruhigt, dass unser Land immer stärker auseinanderdriftet. Dass politische Diskussionen zunehmend von Empörung, Abgrenzung und gegenseitiger Verachtung geprägt sind.

Auf der einen Seite wird jeder, der strengere Regeln, wirtschaftliche Vernunft oder eine kontrollierte Zuwanderung fordert, schnell in eine bestimmte Ecke gestellt. Auf der anderen Seite werden Menschen mit sozialen oder ökologischen Anliegen pauschal als weltfremd beschimpft.

So kommen wir nicht weiter.

Wir müssen wieder lernen, unterschiedliche Meinungen auszuhalten und trotzdem miteinander im Gespräch zu bleiben.

Mein Blick als Familienvater

Wenn ich politische Entscheidungen betrachte, denke ich nicht nur an den nächsten Monat oder die nächste Wahlperiode. Ich denke an meine Kinder und an die Welt, in der sie leben werden.

  • Werden sie in einem Land leben, in dem sie sich mit Leistung und Eigeninitiative etwas aufbauen können?
  • Werden sie den Mut haben, ein Unternehmen zu gründen, Verantwortung zu übernehmen oder Wohneigentum zu erwerben?
  • Werden sie darauf vertrauen können, dass Bildung, Sicherheit und Infrastruktur funktionieren?
  • Und werden sie eines Tages noch die finanziellen Verpflichtungen tragen können, die wir ihnen heute hinterlassen?

Das sind für mich keine abstrakten politischen Fragen. Sie betreffen das Leben unserer Familien ganz konkret. Jede neue Schuldenaufnahme, jedes nicht finanzierte Versprechen und jede weitere Ausweitung staatlicher Leistungen muss am Ende von jemandem bezahlt werden. Meistens sind es diejenigen, die arbeiten, Steuern zahlen und Verantwortung übernehmen. Und irgendwann sind es unsere Kinder.

Ich wünsche mir für die nächste Generation einen Staat, der ihr Möglichkeiten eröffnet und nicht nur Verpflichtungen hinterlässt.

Kinder brauchen gute Bildung, funktionierende Schulen und Menschen, die ihnen Orientierung geben. Sie brauchen nicht nur digitale Geräte und immer neue pädagogische Konzepte. Sie brauchen Lehrer, die Zeit zum Unterrichten haben, klare Regeln und eine Gesellschaft, die Leistung nicht als Zumutung betrachtet.

Bildung ist für mich die wichtigste soziale Aufgabe überhaupt. Sie entscheidet darüber, ob Herkunft das ganze Leben bestimmt oder ob ein junger Mensch seine Zukunft selbst gestalten kann.

Mein Blick als Unternehmer

Als Unternehmer erlebe ich Deutschland nicht aus der Distanz. Ich erlebe es jeden Tag. Ich sehe morgens unsere Mitarbeiter, die früh aufstehen und auf die Baustellen fahren. Ich sehe Projektleiter, die Verantwortung übernehmen. Ich sehe Auszubildende, die einen Beruf erlernen. Ich sehe Menschen, die bei Hitze, Kälte und Zeitdruck dafür sorgen, dass Wohnungen, Häuser und Gebäude erhalten und verschönert werden.

Hinter jedem Auftrag stehen Menschen, Material, Fahrzeuge, Energie, Planung und ein wirtschaftliches Risiko.

Ein Unternehmer bezahlt nicht nur Löhne. Er muss Aufträge beschaffen, Arbeitsplätze sichern, Steuern und Sozialabgaben leisten, Rechnungen vorfinanzieren, Gewährleistung übernehmen und dafür sorgen, dass am Monatsende alles funktioniert.

  • Auch dann, wenn Materialpreise steigen.
  • Auch dann, wenn Kunden später bezahlen.
  • Auch dann, wenn Mitarbeiter ausfallen.
  • Auch dann, wenn politische Entscheidungen die Kosten erhöhen oder neue Vorschriften zusätzliche Arbeit verursachen.

Unternehmertum bedeutet Freiheit. Es bedeutet aber vor allem Verantwortung.

Genau deshalb ärgert es mich, wenn Unternehmer in der öffentlichen Diskussion so dargestellt werden, als wollten sie nur Gewinne maximieren oder sich auf Kosten anderer bereichern. Die Realität vieler kleiner und mittelständischer Betriebe sieht völlig anders aus.

Wir kennen unsere Mitarbeiter persönlich. Wir kennen ihre Familien. Wir bilden junge Menschen aus und geben ihnen eine Perspektive. Wir investieren, bevor wir wissen, ob sich eine Entscheidung auszahlt. Wir tragen das Risiko, wenn etwas nicht funktioniert.

Ohne diese Unternehmen gibt es keine Arbeitsplätze, keine Ausbildungsplätze und keine Steuereinnahmen, aus denen unser Gemeinwesen finanziert werden kann.

Matthias Schultze wie geht es weiter in Deutschland

Ein starker Sozialstaat braucht eine starke Wirtschaft

Deutschland soll ein soziales Land bleiben. Menschen, die krank sind, unverschuldet ihre Arbeit verlieren oder aus anderen Gründen Hilfe benötigen, müssen sich auf die Gemeinschaft verlassen können. Das gehört für mich zu einer anständigen und menschlichen Gesellschaft. Aber ein Sozialstaat kann nur dauerhaft funktionieren, wenn ausreichend wirtschaftliche Leistung erwirtschaftet wird.

Bevor etwas verteilt werden kann, muss es erarbeitet werden.

Dieser einfache Zusammenhang wird in politischen Diskussionen manchmal fast vollständig ausgeblendet. Neue Leistungen lassen sich schnell versprechen. Schwieriger ist die ehrliche Antwort auf die Frage, wer sie dauerhaft finanzieren soll.

Wenn immer weniger Menschen immer größere Lasten tragen müssen, gerät das System aus dem Gleichgewicht. Arbeit muss sich deshalb wieder stärker lohnen. Menschen müssen spüren, dass nach Steuern und Abgaben mehr von ihrer Leistung bei ihnen und ihren Familien ankommt. Es kann nicht sein, dass Mehrarbeit, Verantwortung und unternehmerisches Risiko finanziell kaum noch einen Unterschied machen.

Leistung ist nichts Unsoziales. Leistung ermöglicht sozialen Ausgleich überhaupt erst.

Eigentum ist Verantwortung

Besonders kritisch sehe ich politische Forderungen nach Enteignung oder Vergesellschaftung privaten Eigentums. Natürlich haben wir in vielen Städten ein massives Problem mit fehlendem und zu teurem Wohnraum. Familien finden keine bezahlbaren Wohnungen. Junge Menschen können sich Eigentum kaum noch leisten. Ältere Menschen sorgen sich, wie sie ihre Miete künftig bezahlen sollen. Diese Probleme sind real und müssen gelöst werden.

Aber Enteignung schafft keine einzige neue Wohnung.

Sie beschleunigt kein Bauverfahren, senkt keine Baukosten und beseitigt keine überbordenden Vorschriften. Im Gegenteil: Sie verunsichert diejenigen, die investieren und neuen Wohnraum schaffen könnten.

Eigentum ist für mich nicht nur Besitz. Eigentum bedeutet Verantwortung. Menschen verzichten, sparen und übernehmen langfristige Verpflichtungen, um ein Haus, eine Wohnung oder einen Betrieb aufzubauen. Viele Immobilien dienen der Altersvorsorge. Familienunternehmen investieren über Generationen und denken nicht nur bis zum nächsten Quartalsbericht.

Wenn der Staat den Eindruck vermittelt, dass erfolgreich aufgebautes Eigentum jederzeit politisch infrage gestellt werden kann, beschädigt er Vertrauen. Die Lösung für den Wohnungsmangel liegt für mich deshalb nicht in Enteignungen. Wir müssen schneller bauen, Genehmigungen vereinfachen, vorhandene Gebäude sinnvoll umnutzen und Investitionen wieder attraktiv machen.

Wir brauchen mehr Wohnungen – nicht mehr Streit über die Verteilung des Mangels.

Bürokratie lähmt diejenigen, die handeln wollen

Viele politische Forderungen klingen zunächst vernünftig. In der betrieblichen Realität entstehen daraus jedoch häufig neue Formulare, Nachweise, Dokumentationspflichten und Kontrollen.

Jede einzelne Vorschrift mag begründbar sein. In ihrer Summe werden sie zu einer Belastung, die besonders kleine und mittelständische Unternehmen trifft. Große Konzerne können eigene Abteilungen für Verwaltung und rechtliche Vorgaben unterhalten. Ein Handwerksbetrieb kann das nicht.

Die Zeit, die wir für unnötige Dokumentation verwenden, fehlt bei unseren Kunden, bei der Ausbildung und bei der Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Natürlich brauchen wir Regeln. Wir brauchen Arbeitsschutz, Umweltschutz und verlässliche Qualitätsstandards.

Aber wir brauchen auch Vertrauen in diejenigen, die jeden Tag verantwortungsvoll arbeiten. Ein Staat darf nicht jede denkbare Ausnahme mit einer neuen Vorschrift beantworten. Er muss Regeln verständlich, digital und praxistauglich gestalten.

Bürokratieabbau darf keine Überschrift im Wahlprogramm bleiben. Er muss auf den Schreibtischen und in den Betrieben tatsächlich spürbar werden.

Das Handwerk braucht wieder mehr Wertschätzung

In Deutschland wird seit Jahren über den Fachkräftemangel gesprochen. Gleichzeitig vermitteln wir jungen Menschen häufig, dass nur ein Studium der richtige Weg zu einem erfolgreichen Leben sei. Das ist ein Fehler.

Unsere Gesellschaft braucht Ärzte, Ingenieure und Akademiker. Sie braucht aber genauso Maler, Elektriker, Anlagenmechaniker, Tischler, Dachdecker, Pflegekräfte und viele weitere Fachleute.

Ohne das Handwerk gibt es keine Energiewende, keine Sanierung des Gebäudebestands und keinen neuen Wohnraum. Es gäbe keine funktionierenden Schulen, Krankenhäuser, Wohnungen oder Unternehmen.

Wir müssen die berufliche Ausbildung wieder als das behandeln, was sie ist: ein hochwertiger und anspruchsvoller Bildungsweg mit hervorragenden Zukunftsmöglichkeiten. Dazu gehören eine bessere Berufsorientierung, moderne Berufsschulen und mehr gesellschaftliche Anerkennung.

Wertschätzung zeigt sich nicht nur in Sonntagsreden. Sie zeigt sich in politischen Rahmenbedingungen, in guter Bildung und darin, wie wir über Menschen sprechen, die mit ihren Händen und ihrem Können Werte schaffen.

Zuwanderung braucht Regeln und Integration

Deutschland wird auch in Zukunft auf Zuwanderung angewiesen sein. Gerade im Handwerk, in der Pflege und in vielen anderen Bereichen fehlen qualifizierte Menschen.

Für mich besteht deshalb kein Widerspruch zwischen Offenheit und klaren Regeln. Wer zu uns kommt, arbeiten möchte, unsere Sprache lernt und Teil unserer Gesellschaft werden will, sollte Unterstützung und eine faire Chance erhalten.

Genauso selbstverständlich muss sein, dass unsere Gesetze gelten, staatliche Entscheidungen umgesetzt und grundlegende Werte respektiert werden. Integration funktioniert nicht durch Wegsehen. Sie funktioniert durch Sprache, Bildung, Arbeit, klare Erwartungen und persönliche Begegnung.

Unternehmen können dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Ein Arbeitsplatz schafft Struktur, Kontakte, Selbstständigkeit und Zugehörigkeit. Aber Betriebe können diese Aufgabe nicht allein übernehmen. Anerkennungsverfahren müssen schneller werden, Sprachförderung muss funktionieren und Behörden müssen erreichbar sein.

Eine ehrliche Zuwanderungspolitik muss benennen, wen wir benötigen, wie Integration gelingen kann und wo die Grenzen unseres Systems liegen.

Sicherheit ist eine Grundlage von Freiheit

Freiheit funktioniert nur dort, wo Regeln gelten und durchgesetzt werden. Menschen müssen sich im öffentlichen Raum sicher fühlen. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und kommunale Beschäftigte verdienen Rückhalt und Respekt.

Wer Regeln verletzt, andere bedroht oder unseren Staat verachtet, muss mit konsequenten Reaktionen rechnen – unabhängig von Herkunft, Religion oder politischer Überzeugung.

Das ist keine rechte oder linke Forderung. Es ist eine Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben. Ein handlungsfähiger Staat zeigt Stärke nicht durch immer neue Gesetze. Er zeigt sie dadurch, dass bestehende Regeln verständlich sind und zuverlässig durchgesetzt werden.

Die politische Mitte muss wieder zuhören

Das Berliner Wahlergebnis ist auch ein Weckruf an die politische Mitte. Es reicht nicht, enttäuschte Wähler zu belehren oder ihnen zu erklären, dass sie die Politik lediglich nicht richtig verstanden hätten.

Politik muss zuhören.

Sie muss ernst nehmen, wenn Menschen Angst vor sozialem Abstieg haben. Wenn Unternehmer nicht mehr wissen, wie sie steigende Kosten auffangen sollen. Wenn Eltern sich um die Bildung und Sicherheit ihrer Kinder sorgen. Wenn Arbeitnehmer trotz Vollzeitbeschäftigung kaum noch Vermögen aufbauen können.

Viele Menschen lehnen Demokratie nicht ab. Sie sind enttäuscht davon, wie politische Entscheidungen getroffen und erklärt werden. Wer dieses Vertrauen zurückgewinnen will, muss Probleme lösen und darf sie nicht nur verwalten.

Dazu gehören Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und die Bereitschaft, Fehler einzugestehen.

Was ich mir konkret wünsche

  • Eine Politik, die Arbeit und unternehmerische Verantwortung wieder stärker anerkennt.
  • Dass Menschen mehr von ihrem selbst verdienten Geld behalten können.
  • Schnellere und digitale Genehmigungsverfahren, weniger Bürokratie und Entscheidungen, auf die man sich verlassen kann.
  • Ein Bildungssystem, das Wissen vermittelt, Leistung ermöglicht und jungen Menschen Orientierung gibt.
  • Eine Politik, die Eigentum schützt und gleichzeitig dafür sorgt, dass mehr Wohnraum entstehen kann.
  • Eine gesteuerte Zuwanderung, die sich an unseren Möglichkeiten und unserem tatsächlichen Bedarf orientiert – verbunden mit konsequenter Integration und klaren Regeln.
  • Einen Staat, der sich auf seine Kernaufgaben konzentriert und diese zuverlässig erfüllt.
  • Eine politische Kultur, in der unterschiedliche Meinungen nicht automatisch zu Feindschaft führen.

Auch wir Unternehmer müssen Verantwortung übernehmen

Es wäre zu einfach, nur Forderungen an die Politik zu stellen. Auch Unternehmer müssen ihren Teil beitragen. Wir müssen gute Arbeitsbedingungen schaffen, fair bezahlen und jungen Menschen eine Chance geben. Wir müssen ausbilden, unsere Mitarbeiter weiterentwickeln und offen für neue Wege sein.

Wir müssen Entscheidungen erklären, Fehler eingestehen und den Menschen in unseren Unternehmen zuhören. Wir dürfen gesellschaftliche Verantwortung nicht nur dann einfordern, wenn sie uns selbst nützt.

Für mich bedeutet Unternehmertum deshalb nicht nur, einen Betrieb wirtschaftlich erfolgreich zu führen. Es bedeutet, Menschen zusammenzubringen, Perspektiven zu schaffen und sich in die Gesellschaft einzubringen. Das versuchen wir bei HEYSE – Die Lieblingsmaler jeden Tag.

Nicht immer perfekt. Aber mit einer klaren Haltung: Pünktlichkeit, Sauberkeit, Zuverlässigkeit, Umsichtigkeit und der Wille, Lösungen zu finden.

Diese Werte gelten auf einer Baustelle. Ich glaube, sie würden auch unserem Land guttun.

Wie geht es weiter?

Ich bin besorgt über die politische Entwicklung. Aber ich möchte nicht in Resignation, Wut oder pauschale Beschimpfungen verfallen. Deutschland ist noch immer ein starkes Land.

Wir haben gut ausgebildete Menschen, innovative Unternehmen, ein leistungsfähiges Handwerk und eine demokratische Gesellschaft. Wir besitzen viel Erfahrung, Wissen und Möglichkeiten. Aber diese Stärke ist nicht selbstverständlich.

Wir müssen sie schützen, weiterentwickeln und wieder stärker auf das vertrauen, was unser Land erfolgreich gemacht hat: Fleiß, Bildung, Eigenverantwortung, soziale Verantwortung, Rechtsstaatlichkeit und die Bereitschaft, gemeinsam Lösungen zu finden.

Die Antwort auf politische Extreme darf nicht noch mehr Polarisierung sein. Die Antwort muss eine glaubwürdige Politik sein, die Probleme löst, Leistung anerkennt und den Menschen wieder eine realistische Perspektive gibt.

Ich werde weiterhin meine Meinung sagen – respektvoll, aber deutlich. Nicht, weil ich glaube, auf alle Fragen die richtige Antwort zu haben. Sondern weil Demokratie davon lebt, dass Menschen sich einmischen und Verantwortung übernehmen.

Als Bürger.

Als Familienvater.

Und als Unternehmer.

Wie geht es weiter?

Das entscheiden nicht nur Politiker. Das entscheiden wir alle – durch unsere Haltung, unser tägliches Handeln und die Art, wie wir miteinander umgehen.

Ich freue mich auf eine offene und respektvolle Diskussion.

Matthias Schultze
Familienvater und Geschäftsführer
HEYSE – Die Lieblingsmaler

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