Hannover twittert nicht mit – Social Media in Hannover? Fehlanzeige!

Hannover braucht dringend Social Media Manager – Hannover, führen und nicht folgen!

Die richtige Headline habe ich noch nicht gefunden, aber der Kopf wackelt hin und her. Hannover hat Schiss vor Social Media und das können die Verantwortlichen nicht einmal begründen. Das kann ich verstehen. Die Köpfe, die solche Entscheidungen treffen, sind noch nicht soweit. Aus Angst und vom Hören-Sagen treffen sie Entscheidungen, die langfristig gravierende Folgen mit sich bringen.

Dann nehmen wir ihnen diese doch!

Wie bitte wollen wir denn Innovationen schaffen & Reize erzeugen, wenn wir selber nicht in Schwung kommen? Das, liebe Verantwortlichen, ist doch nicht stimmig. Als Unternehmer und Visionär rate ich dringend zum Gespräch am runden Tisch. Es ist an der Zeit, eine „Social-Media-Marketing-Strategie“ zu entwickeln und Hannover in der Social-Media-Welt erfolgreich zu etablieren.

Hannover sagt nein zu Social Media

Fakten Fakten Fakten – Internetnutzung in Deutschland

Wir sprechen heute von einer „bidirektionalen“ Kommunikation. Wir senden nicht nur Botschaften (eine Richtung), NEIN, sondern empfangen und teilen diese auch (beide Richtungen) und das zu jeder Zeit auf alle unsere Botschaften in den neuen Medien
  • Gesamtbevölkerung (ab 14 J. und deutschsprachig)   70,33 Mio.
  • Davon:   Internetnutzer gesamt 51,40 Mio.
  • Davon:      Internetnutzer in den letzten drei   Monaten (WNK) 50,34 Mio.
  • 85 Prozent von ihnen haben bereits mind. 3 Jahre Erfahrung mit dem Internet
  • 96,5 Prozent informieren sich online über Produkte

Quelle: AGOF e.V. / internet facts 2012-01

Noch mehr Fakten

  • Die Social Medias sind die ideale Plattform, um mit Menschen zu kommunizieren
  • Austausch, Mehrwerte & Transparenz werden so authentisch transportiert und es beginnt eine Unterhaltung
  • Meinungsbilder & Gespräche entstehen, Weiterempfehlungen, Tipps & Tricks bekommen einen noch höheren Wert und eine Fangruppe baut sich auf

Ich könnte Romane schreiben!

Liebe Verwaltung – holen Sie sich Social-Media-Experten ins Haus und überdenken Sie bitte Ihre Aussagen.

Viele Grüße aus Hannover,

Ihr Social-Media Experte und innovativer Unternehmer,

Matthias Schultze

MeinMaler Partner

Autor: Matthias Schultze »

Unternehmer. Malermeister. Blogger. Speaker. Ein dynamischer Macher und Motivator mit Visionen für eine farbige Zukunft im Handwerk. Der dynamische Unternehmer gilt als Pionier für SocialMedia- und Internetmarketing im Handwerk. Um erfolgreicher zu sein und den Vertrieb stärker zu zünden, beschäftigt er sich bereits seit 1997 intensiv mit den Themen Internet im Handwerk, Social Media, digitalen Netzwerken und der digitalen Revolution. Das Realisieren von Alleinstellungsmerkmalen war einer der Auslöser zum Start vieler neuer Impulse.

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7 Kommentare zu
»Hannover twittert nicht mit – Social Media in Hannover? Fehlanzeige!«


  1. Da gebe ich dem Artikel und unserem Media-Profi recht: Hannover ist, was Social Media betrifft wirklich Anfang der 2000er stehen geblieben. Insgesamt ist die Hannover.de-Webseite alles andere als besucherfreundlich gewesen. Ich besuchte sie in den letzten 5 Jahren höchstens 4 mal. Und warum? Weil selbst simpelste Informationen (z.B. Maschseefest) nur absolute ‚Basics‘ boten.
    Seit Oktober steht die neue Webseite hannover.de und wer wurde davon informiert? Niemand. Ich jedenfalls nicht. Weil mich meine Stadt nicht da abholt, wo ich zu erreichen bin. Im Web. Bei Facebook. Bei google.

    Hannover.de begeht den Fehler, den viele Webseitenbetreiber (hier: Städte) machen: es ist eine reine ‚Suchen‘-Seite und weit entfernt vom Web 2.0. Das haben mittlerweile die meisten Webseitenbetreiber verstandenen. Eine social media Anbindung ist heutzutage ein muss.

    Natürlich muss eine Webseite Informationen bieten, aber der User im Jahre 201x will nicht suchen, sondern finden. Ergo muss er animiert werden, Infotainment ist die Devise!
    Der User sucht nicht, er muss abgeholt werden. Und ihm muss ein Mehrwert oder Informationen vermittelt werden.

    Es fehlt einfach die technische Kompetenz in diesem ‚Unternehmen Hannover‘, was mich immer wieder fassungslos macht. In meinen Augen ist das mehr als peinlich für eine ‚Weltstadt‘ die sich dafür rühmt, einer der IT-Standorte (CeBit/ Convention Camp) in Deutschland zu sein.

    Hannover gibt wirklich Unsummen für eine Webseite aus, die wenig genutzt werden wird, wenn sie so gepflegt wird, wie es die letzten Jahre geschehen ist.
    Hier fehlt es an sozialer Kompetenz – es gibt kein effektives Marketing, keine Analyse, die im Jahr 2013 ein absolutes muss ist. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Agentur bei der Gestaltung der Seite das nicht berücksichtigt hat. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass die soziale Verknüpfung seitens der Stadt mit dem Hinweis ‚und wer soll das denn machen?‘ abgewiegelt wurde. Vielleicht mit dem Hinweis: „das machen wir dann später mal“. Na klar.

    Ich kann mir das nur so erklären, dass bei Hannover.de mehr Politik betrieben wird, als dass wirklich etwas auf die Beine gestellt wird. Mag es manchmal gute Ansätze und Ideen geben, werden sie für viel Geld eingekauft und so lange durch die behördlichen Mühlen getrieben, bis die Idee zu einer Farce verkommt. Kein Wunder, dass andere Städte (wie hamburg.de) sich da ins Fäustchen lachen. Die haben den Dreh raus. Und warum? Weil hier nicht Gremien und so genannte ‚gewählte‘ Amateure entscheiden, die keine Ahnung haben wie ein Facebook-Konto angelegt wird, sondern echte Profis beraten und auch für die Pflege sorgen. Das kann einfach keine Praktikantin übernehmen, die simple Pressetexte einpflegt, die den Charme einer Bahnhofsmission haben.

    Die Idee, so einen wichtigen Bereich extern mit Inhalten zu füllen, würde bei der Stadt auf taube Ohren stoßen, aber nur so konnte man sicher sein, dass sich jemand richtig in die Materie reinkniet und seinen Job richtig macht.

    Für Social Media wird man nicht abkommandiert. Wer das Netz effektiv nutzen will und seine Bewohner einbinden möchte, muss es nicht nur verstehen, sondern auch leben. Von Bürgernähe ist Hannover weit entfernt. Leider.

    • Guten Morgen Mario,

      besten Dank für Deinen sehr ausführlichen Beitrag zum Thema.

      Das ist ein sehr umfassender Blick, der auch zum Nachdenken der Ist-Situation stark anregt. Vielen wird es so ergehen und vielleicht wird es dort ankommen, wo es dringend gelesen werden muss.

      Liebe Grüsse,

      Matthias

  2. Unfassbar! Zum einen wegen der Sache an sich und die Chancen die einem als Stadt hier entgehen. Zum anderen unterstreicht Hannover wieder einmal, das es in diesen Sachen leider noch Provinz ist. Man befeuert so das ohnehin nicht nur positive Image der Stadt.

  3. Das besonders blöde dabei ist, dass Hannover im High-Tech- und IT-Bereich so einiges zu bieten hat (CeBIT, Industrie Messe, ConventionCamp plus etliche Unternehmen und Institute). Da wäre es schon schön, wenn auch der Standort selbst zumindest in der Gegenwart agieren würde. Zukunftsorientiert sind die sozialen Medien ja eher nicht mehr: Die Zeit der Innovatoren und frühzeitigen Anwender (Innovators and Early Adopters) ist ja schon durch, wir sind da schon eher im Bereich der frühen Mehrheit.

    Aber Veränderung tut halt immer weh.

  4. Interessant finde ich, dass Hannover gerade einen sechsstelligen Betrag in ein neues Logo investiert hat. Vielleicht hätte dieses Geld auch sinnvoller und zielführender investiert werden können. Zum Beispiel in Social Media? ;-)….

  5. Wenn eine Stadt wie Hannover es sich leisten kann, sich dauerhaft aus der modernen Kommunikation auszuschließen, dann ist das eine klare Entscheidung.

    Ein sehr schönes Statement zu dem Thema gibt es in einem Youtube-Video aus der Enquete Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Deutschen Bundestages.

    Zu finden (zusammen mit einem kurzen persönlichen Statement)auf meiner Seite:

    http://www.fit4-business.com/2012/11/06/macht-einfluss-soziale-netze-youtube/

  6. Hallo Matthias, tja, da haben wir schon, obwohl viele Kilometer zwischen uns liegen, die gleichen Erfahrungen hinter uns.

    Biberach hat exakt die gleichen Probleme und ist kaum auffindbar:-( Dabei sind heftig viele Firmen aus der Umgebung „irgendwie“ und das mehr schlecht als recht socialmediamässig unterwegs… Ich habe sogar schon eine Gruppe gegründet um Biberacher Unternehmen die Angst vor Social Media zu nehmen, aber es kommen kaum bis gar keine Reaktionen. Fast so, als kleben sie fest:-(

    Aber in schätzungsweise 2 Jahren werden auch die Social Media „Verweigerer“ kommen, spätestens dann, wenn die Ergebnisse in der Google Suchmaschine auch mit teuren Google Adwords Kampagnen nicht mehr den gewünschten Traffic bringen.

    Dann laufen diese aber heftigst Gefahr, selbsternannten Experten auf dem Leim zu gehen, die es auch noch für selbstverständlich ansehen, dass eine Menge Fans gekauft werden müssen, damit ein Unternehmen sichtbar wird:-(

    In dem Sinne wird die Zeit uns den gewünschten Erfolg bringen und auch die, die schon lange auf dem fahrenden Zug aufgesprungen sind, sind der Konkurrenz mehrere Nasenlängen voraus.

    Bleibt also nur noch abwarten und den berühmten Tee trinken .

    LG Tina

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