[Warum?] Öffentliche Auftraggeber verschwenden sinnlos Ressourcen

Gemeinde und Städte haben zu viel Geld, deshalb wird es verschwendet

Da sind sie wieder, die 300-seitigen, von Sachbearbeitern teuer erstellten Ausschreibungsunterlagen, die direkt in der Ablage „P“ versenkt werden. Das muss doch nicht sein!

Vom Unsinn nur das Beste

Ein Riesenpaket und dicker als mancher Krimi lag heute auf meinem Tisch. Was es wiegt, weiß ich nicht, aber mit Sicherheit sind wir nicht die einzigen, die so eine Postsendung erhalten. Es geht um eine öffentliche Ausschreibung für die Dämmung einer Fassade in der Stadt Langenhagen. Generell eine gute Sache, wenn das Wörtchen „aber“ nicht wäre.

Klartext – Video

Das Wörtchen „aber“

Viele Jahre haben mein Vater und ich bereits Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern gesammelt. Nein, es waren keine Guten, eher schlechte Erfahrungen, weil die Bürokratie der öffentlichen Hand eher Geld verbrennt, als Geld vermehrt. Wir haben uns entschieden, keine Angebote der öffentlichen Hand mehr auszufüllen. Diese Zeit war stets verschenkt und die nutzen wir lieber für soziale Projekte #CSR mit Mehrwert. Da haben wir alle was davon.

Und was ist jetzt das Problem?

Stimmt, da war doch was. Also, mich stört es sehr, wenn ich so einen Berg an Papier einfach entsorgen muss, da wir mehrmals darum gebeten haben, vorher nachzufragen, ob Interesse besteht. Es scheint im Amt keinen zu jucken, was mit Steuergeldern passiert, da es ja nicht aus der eigenen Börse bezahlt werden muss. So geht das aber nicht Freunde! Geht bitte sorgsamer mit den Ressourcen um und überlegt bitte, wo es dringender gebraucht werden kann.

Farbige Grüße sendet Ihnen,

Ihr Kapitän der MS-HEYSE

Matthias Schultze

 

 

MeinMaler Partner

Autor: Matthias Schultze »

Unternehmer. Malermeister. Blogger. Speaker. Ein dynamischer Macher und Motivator mit Visionen für eine farbige Zukunft im Handwerk. Der dynamische Unternehmer gilt als Pionier für SocialMedia- und Internetmarketing im Handwerk. Um erfolgreicher zu sein und den Vertrieb stärker zu zünden, beschäftigt er sich bereits seit 1997 intensiv mit den Themen Internet im Handwerk, Social Media, digitalen Netzwerken und der digitalen Revolution. Das Realisieren von Alleinstellungsmerkmalen war einer der Auslöser zum Start vieler neuer Impulse.

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6 Kommentare zu
»[Warum?] Öffentliche Auftraggeber verschwenden sinnlos Ressourcen«


  1. Wenn Unternehmen aus der Gegend keine Ausschreibung bekommen, dann kommt die Beschwerde beim Bauamt oder in der Presse, dass für öffentliche Aufträge regionale Unternehmen nicht angefragt werden. Sie können sich bestimmt von der Liste streichen lassen und erklären, dass Sie nie und zu keiner Zeit an einem öffentlichen Auftrag interessiert sind. Somit ist allen geholfen. Ist das wirklich so ein Skandal, wie hier dargstellt?

    • Lieber Sachbearbeiter m/w,

      vielen Dank für Ihren Kommentar.

      Ja, es ist ein Skandal! Und ein grosser noch dazu. Wer sich für Ausschreibungen der öffentlichen Hand bewerben möchte, kann das online erledigen und sich hierfür vormerken lassen. So entsteht ein Wettbewerb an Interessenten, die auch echtes Interesse zeigen und diese Unterlagen werden dann ggf. sogar digital versendet, ausgefüllt, ausgewertet und weitergenutzt. Hierfür ist es aber notwendig selber zu wachsen und sich weiterzuentwickeln.

      Der Umgang mit Ressourcen kann so stillschweigend nicht akzeptiert werden werden. Sie schmeißen doch Ihr Geld auch nicht einfach aus dem Fenster raus.

      Wir haben sehr oft auf diese Missstände hingewiesen, aber es ändert sich nichts.

      Warum auch, der Staat hat ja genug Geld und da drückt man schon gerne mal eine Auge zu, nicht wahr?

      Ich spreche es aber offen an und sage meine Meinung und damit stehe ich nicht alleine da.

      Sonnige Grüsse aus der Unternehmerwelt eines Familienbetriebs, wo mit jedem Euro gerechnet wird und sehr wohl überlegt wird, wie Ressourcen eingesetzt werden.

      Eines noch zum Schluss, ich hätte Sie gerne persönlich mit Namen hier begrüßt. Warum zeigen Sie ihn hier nicht einem breiten Publikum?

  2. Lieber Matthias,

    auch ich kenne das. Nicht nur Ausschreibungen, sondern auch z.B. dicke Kataloge mit Werbemitteln oder Büromöbel etc., die niemand angefordert hat. Mich ärgert das praktisch seit Jahrzehnten. Eindämmungserfolg meinerseits: Allenfalls marginal. 🙁

    Gut, dass Du den Resourcenverschwendern einmal öffentlich Deinen richtigen Standpunkt mitgeteilt hast!

    Mit farbenfrohen und 🙂 Grüßen, Dein Opti-Maler-Partner,
    Werner Deck

    • Guten Morgen Werner,

      vielen Dank für Dein Feedback. Dieser Unsinn muss aufhören. Wenn wir all´diese sinnlos verschwendeten Ressourcen bündeln, wäre vielen anderen Menschen geholfen. Vor allen Dingen für alle Kinder könnten wir vieles tun.

      In diesem Sinne,

      Matthias

  3. Schlimm, aber so ist es. Genau das sind auch unsere Erfahrungen – da wird sinnlos Papier durch die Welt geschickt, davon haben nur die Post und die Papierhersteller etwas. Umwelt und Steuerzahler schauen in die Röhre.
    Aber leider passieren solche Dinge nicht nur in Ämter, siehe hierzu meinen neuesten Blogartikel „Mehr Exemplare… Teil 3“
    Sonnige Grüße
    Jens

    • Hallo Jens,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Das muss doch mal ein Ende haben. Wozu gibt es denn die digitalen Medien? Öffentliche Ausschreibungen werden von denen ausgefüllt, die sich dafür bewerben und zwar online. Wer kein Bock auf Online hat, an dem fährt es eben vorbei. Aber diese sinnlose Verschwendung von wertvollen Ressourcen ist absolut nicht mehr notwendig.

      Sonnige Grüße aus Hannover,

      Matthias

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