Der optimale Arbeitsplatz

Die monoCommunity fragt Frau Schreiber-Beckmann: “Wie schaffe ich es, meine Kreativität und meine “Struktur” zugleich am Arbeitsplatz zu unterstützen?”

Gastbeitrag // “Arbeits- und Entspannungsraum = Selbsterkenntnis”

Ob und wie beides in einem Raum praktikabel ist, hängt von der ausgeübten Tätigkeit, den räumlichen Gegebenheiten und dem Menschen selbst ab. Wir gehen von einem Büroraum und von dem Wunsch aus, dass beides dort möglich werden soll. Wie lassen sich also diese scheinbar gegensätzlichen Bereiche geschickt und sinnvoll miteinander verbinden?

Wenn es um Entspannung geht, stellt sich zunächst einmal die Frage, was der Einzelne darunter versteht. Fragen Sie sich, was Sie zum Ent – spannen brauchen: Den Blick ins Grüne, Musik, ein Buch lesen oder absolute Ruhe, die Gedanken schweifen lassen, lieber liegen, sitzen, stehen, oder auch tanzen? Oder möchten Sie bestimmte Übungen ausführen? Die Antworten auf diese Fragen sind ganz entscheidende Kriterien wo und wie in einem Arbeitsraum der Entspannungsbereich integriert werden kann.

Wenn Sie zum Beispiel ständig viele Ideen haben und sich mehr Struktur für Ihre Gedanken wünschen, versuchen Sie es mal mit runden Formen und einer Wandgestaltung mit Metalleffekt als Akzent in dem Bereich des Raumes, den Sie zum Entspannen nutzen wollen. Metall hilft „den Wald wiederzufinden“. Sie wissen schon, den, hinter den vielen Bäumen. Zusätzlich unterstützt es, eine Struktur oder Ordnung in die Dinge zu bekommen.

Büro mit Kreativwand Spachteltechnik im Büro Heyse

Für die Temperamentvollen, denen es nicht schnell genug geht im Leben  und die mal einen Gang runter schalten möchten, kann ich warme Naturtöne, quadratische Formen oder niedrige Rechtecke als Gestaltungselemente in ihrem Entspannungsbereich empfehlen.

Je nachdem wie groß Ihr Büro ist, lässt sich der Raum so in unterschiedliche Funktionsbereiche einteilen. Sollte das nicht möglich sein, gibt es heute sogar schon Bürostühle, die es einem ermöglichen kleine Yogaübungen auszuführen oder sich entspannt hinzulegen. Beispiel Sitness 100 von Topstar :

Haben Sie wenig bis keinen Einfluss auf die Gestaltung in Ihrem Büro und brauchen Struktur in Ihren Gedanken, helfen auch ein paar Minuten Innehalten vor dem Ordnerregal oder sortieren im  Ablagesystem. Und für die Temperamentvollen unter Ihnen, ein Gang ins Archiv oder in die Teeküche.

Auf den Punkt gebracht:
Welche persönlichen Eigenschaften zeichnen Sie aus und welche Eigenschaften möchten Sie für Ihre berufliche Tätigkeit ausbauen? Danach wählen Sie Formen und Farben in Ihrem Arbeitsbereich aus.
Welcher Typ Mensch sind Sie? Bewegen Sie sich gern? Wie intensiv nehmen Sie die Reize aus ihrer Umgebung auf? Danach wählen Sie für den Entspannungsbereich die Farben und Formen aus.

Zur Autorin //
Susanne Schreiber-Beckmann, Inhaberin von INTERIORDESIGN. Wir planen neu oder um, je nachdem was der Kunde von uns wünscht. Unser Schwerpunkt liegt in der besonderen Betrachtungsweise von Räumen und deren Nutzern.
Wir beleuchten und analysieren, welche Wirkungen Farben, Formen und Materialien auf die Nutzer haben. Das ermöglicht diese Elemente in der Planung gezielt einzusetzen und sorgt für Harmonie und Wohlbefinden. Bei unseren Konzepten legen wir Wert auf eine pragmatische Nutzung und verbinden dies mit kreativem Design. Ziel unserer Empfehlungen ist es, diese mit den Wünschen und Visionen der Kunden zu verbinden. So entstehen aus Ideen Konzepte. Dabei ist die oberste Priorität die Bedürfnisse der Bewohner wahrzunehmen und in der Gestaltung umzusetzen, sowie ein ehrlicher und wertschätzender Umgang.

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Autor: Matthias Schultze »

Unternehmer. Malermeister. Blogger. Speaker.

Ein dynamischer Macher und Motivator mit Visionen für eine farbige Zukunft im Handwerk. Der dynamische Unternehmer gilt als Pionier für SocialMedia- und Internetmarketing im Handwerk. Um erfolgreicher zu sein und den Vertrieb stärker zu zünden, beschäftigt er sich bereits seit 1997 intensiv mit den Themen Internet im Handwerk, Social Media, digitalen Netzwerken und der digitalen Revolution. Das Realisieren von Alleinstellungsmerkmalen war einer der Auslöser zum Start vieler neuer Impulse.

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