Nein, wir geben kein Angebot ab.

Das sagen wir nicht oft

Na, so aber nichtHeute kam eine Angebotsanfrage eines uns bekannten Architekturbüros. Spannende Sache? Nicht wirklich, aber das ist auch nicht ausschalggebend. Ich erinnerte mich daran, dass unser Büro schon einige Angebote dort abgegeben hatte. Stets schnell bearbeitet und realisitisch kalkuliert. Sehr oft mit viel Zeit und Arbeit verbunden. Leider nie etwas gehört. Kein “Danke”, kein “Bitte”. Selbst unsere freundlichen persönlichen Nachfragen wurden nicht beantwortet. Wo sind denn bitte die Werte geblieben ?? Nicht besonders wertschätzend und erhellend. So können wir auch nicht in die Nachbearbeitung gehen und Bedürfnisse ermitteln. Heute habe ich dort angerufen, den zuständigen Ansprechparnter gesprochen, ihm meine Sichtweise erläutert und ihm erklärt, warum wir kein Angebot abgeben. “Kein Geld verdienen, könnte ich auch ohne Arbeit” habe ich ihn wissen lassen.

 

 

 

In diesem Sinne, Ihr Kapitän Matthias Schultze

 

MeinMaler Partner

Autor: Matthias Schultze »

Unternehmer. Malermeister. Blogger. Speaker.

Ein dynamischer Macher und Motivator mit Visionen für eine farbige Zukunft im Handwerk. Der dynamische Unternehmer gilt als Pionier für SocialMedia- und Internetmarketing im Handwerk. Um erfolgreicher zu sein und den Vertrieb stärker zu zünden, beschäftigt er sich bereits seit 1997 intensiv mit den Themen Internet im Handwerk, Social Media, digitalen Netzwerken und der digitalen Revolution. Das Realisieren von Alleinstellungsmerkmalen war einer der Auslöser zum Start vieler neuer Impulse.

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11 Kommentare zu
»Nein, wir geben kein Angebot ab.«


  1. Hallo Herr Schultze,
    mit Angebotspauschalen habe ich wenig bis keine Erfahrung.

    Ehrlich gesagt traue ich mich nicht diese Einzufordern. Es gibt auch genügend Leute die darauf äußerst empfindlich reagieren.

    Könnte ich mir jedenfalls sehr gut vorstellen.

    Diesbezüglich setze ich doch lieber auf mein Bauchgefühl und hinterfrage mit Fingerspitzengefühl die Motivationsgrundlage die zur Anfrage geführt hat..

    Habe übrigens eine recht hohe Rücklaufquote obwohl ich meist nicht der billigste bin.

    Billig machen eben viele.
    Qualität und Nachhaltigkeit ist eher die Ausnahme.

    Auf Geiz ist Geilkunden verzichte ich bewußt.

    schönen Gruß

    Werner Henke

  2. Hallo Herr Schultze,
    geht mir manchmal auch so.
    Ihre Reaktion finde ich daher sehr gut und angemessen.

    Nur bei Privatkunden und Einzelanfragen ist dies nicht so einfach in den Griff zu bekommen. Habe öfters Anfragen in der es Eigentlich nur um die Vorstellung einer Preisgestaltung geht. Im Nachhinein wird dann erst gar kein Auftrag auch für keinen anderen Betrieb daraus.

    Grobe Kostenschätzungen anstelle detailierter Angebote sind auch nicht immer Zielführend und werden von “potentiellen” Kunden meist verärgert abgelehnt.

    Hier ist im Vorfeld doch sehr viel Fingerspitzengefühl nötig um nicht völlig umsonst immer weiter Angebote ohne Aquise zu schreiben.

    Die Wertschätzung in der mir eine Anfrage übermittelt wird, dient mir hierbei manchmal als Indiz ob es sich um einen “echten” Kunden handeln könnte.

    Traurig aber wahr.

    schönen Gruß

    Werner Henke

    • Hallo Herr Henke,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zum Artikel. In der Tat ein schwieriges Thema, für das wir Unternehmer uns immer wieder neu entdecken müssen, um Lösungen zu finden, die zum betrieblichen Ablauf passen und den Workflow nicht großartig stören. Wie stehen Sie zu Angebotspauschalen, die im Falle der Auftragserteilung verrechnet werden?

      Sonnige Grüße für Sie und bleiben Sie am Ball 🙂

      Ihr Matthias Schultze

  3. Richtig so….solche Anfragen kosten Zeit und Geld ! Und wenn dann noch nciht mal ein Feedback kommt, sollte man als Handwerker auch so handeln.

  4. Etwas ganz originelles in so einer Situation hat mir mal ein befreundeter Unternehmer erzählt:

    Er vereinbart wenn irgendwie möglich einen Termin und bringt dann (je nach Kunde) eine Flasche Sekt oder eine Kiste Bier mit.
    Dann beherzt auftreten und sagen: Wir feiern heute Jubiläum > 10 Angebote ohne Auftrag, das muss gefeiert werden!

    Dieser Auftritt sitzt, und es sind schon etliche Aufträge dadurch entstanden.

    Ideealistische Grüße
    Jens A. Heim

  5. Klare persönliche Worte in einer Absage bringen manchmal überraschende Wendungen.
    Bei einem uns bekannten Architekturbüro ging es uns über längere Zeit ähnlich. Anfragen von uns schnell und zuverlässig mit realistischen und konkurenzfähigen Preisen beantwortet und dann kam nichts mehr. Seit einem offenen, klaren und erst abschliessendem Gespräch wurden wir nicht mehr als Preisfrager benutzt. Nach Monaten kam dann erst eine telefonische Anfrage nach einem Preisangebot und dann die Anfrage. Um zu wissen wie ernst es dem Architekten ist, habe ich diese kalkuliert und beantwortet. Siehe da, auch die Architekten sind lernfähig und innerhalb zwei Tagen bekamen wir den fair kalkulieren Auftrag und danach weitere mit viel Wertschätzung und Spass an der Arbeit für beide Seiten.
    Manchmal sind klare Worte auch die Würze in einer zuünftigen Zusammenarbeit.
    Kollegiale farbige Grüße

  6. Sehr gut! Kapitänsgrüsse, Swen-William Bormann 😉

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