Post von McAllister zum Thema Fachkräftemangel im Mittelstand

Wir brauchen Hilfe – das weiß jetzt auch der Ministerpräsident

Hallo liebe Leser 🙂 Ich bin zurück aus Italien. Puh, dass war vielleicht Klasse!! Aber dazu werde ich wohl einen gesonderten Artikel schreiben, wenn die Fotos fertig sind. Heute hatte ich bei meinem Kurzbesuch im Büro meine Kapitänsmappe auf dem Tisch liegen. Was das ist? Das ist eine Postmappe nur für mich 😉 Als ich die so durchstöberte fand ich einen Brief aus dem Büro des Ministerpräsidenten McAllister. “Aha” dachte ich, also doch eine Reaktion zum Thema. Am 19.06.2012 hatte ich den Artikel “Der Kapitän der MS Heyse verklagt Deutschland Fachkräftemangel im Mittelstand zwingt zu drastischen Maßnahmen – Mir reichts!” veröffentlicht. Dieser Artikel hat sich bis heute extrem stark verbreitet, selbst Online-Fachmagazine, Onlineportale berichten darüber. Wir haben unsere Web2.0-Kanäle auch damit gefüttert und sehr angeregte Unterhaltungen ausgelöst. Nun ja, dasss ist auch der Sinn und Zweck dieser Medien. Nein, ich suche keinen Streit, aber ich habe auch keine Lust mehr, einen Teil der tragenden Säule unserer Wirtschaft zu bilden, wenn wir hier nicht mal schleunigst spürbare Impulse aus der Politik bekommen.

Lesen Sie bitte selbst den Artikel und schreiben Sie bitte Ihre Kommentare hier auf das Blog.

 

Lieber Herr Menze, ich danke Ihnen für Ihren Brief. Theoretisch gibt es nie Probleme. Sicherlich ist mein Artikel aus einer echten Not geboren, doch im übertragenden Sinne haben wir alle im Mittelstand ähnliche Probleme. Schauen Sie hierzu die vielen Reaktionen unserer Web2.0-Kanäle wie Facebook, Twitter & Co. Es geht hier nicht um Quantität, sondern um Qualität!! Der gesamte Kreislauf (Kindergarten, Schule, Ausbildung) braucht Perspektiven und Visionen und keine Milliarden, um Bildungsdefizite zu “tapezieren”. Lösungen mit Mehrwert und Nachhaltigkeit und das nicht nur bei VW, Conti und der Salzgittter AG. Das ist das Bild, was ich wahrnehme. Meine Schultern sind nicht so stark. Auch habe ich nicht das nötige Kapital wie die GROßEN hier im Land. Ich bin nur ein kleiner Teil des Mittelstandes und das auch noch (oder zum Glück??) in einem Familienbetrieb 🙂

Sonnige Grüße von der Brücke sendet Ihnen,

Ihr Kapitän Matthias Schultze

 

 

 

 

 

MeinMaler Partner

Autor: Matthias Schultze »

Unternehmer. Malermeister. Blogger. Speaker.

Ein dynamischer Macher und Motivator mit Visionen für eine farbige Zukunft im Handwerk. Der dynamische Unternehmer gilt als Pionier für SocialMedia- und Internetmarketing im Handwerk. Um erfolgreicher zu sein und den Vertrieb stärker zu zünden, beschäftigt er sich bereits seit 1997 intensiv mit den Themen Internet im Handwerk, Social Media, digitalen Netzwerken und der digitalen Revolution. Das Realisieren von Alleinstellungsmerkmalen war einer der Auslöser zum Start vieler neuer Impulse.

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6 Kommentare zu
»Post von McAllister zum Thema Fachkräftemangel im Mittelstand«


  1. Wie immer schöne Rhetorik ohne WERT!
    Werner hat die Politik richtig analysiert: “Viel Bla-Bla um nichts!”
    Oder: “Auf der Brücke nichts NEUES!”

    Mit den besten mentalen Erfolgsgrüssen,
    Swen-William 😉 If you can dream it, you can do it!

  2. Eines vergaß ich noch, was man die Kultusminister aller Bundesländer fragen muss: Warum können die Schüler nicht mehr richtig schreiben, lesen und rechen? Sind die alle dümmer als früher oder haben sich die Lernmethoden verändert (verschlechtert)?

    Z.B. auf einem Fest am vergangenen Sonntag erlebt. Am Bierstand, vier (4) Radler gekauft. Die junge Dame, ca. 20 Jahre alt, brauchte eine ganze Zeit, um den zu zahlenden Preis im Kopf auszurechen = 16 Euro. Welche Leistung, 4 x 4 in 30 Sekunden, wahrlich rekordverdächtig!

    Oder bei Azubi-Bewerbungsgesprächen die Frage: Was ist ein Prozent von 100? Nur ca. 10-20% der Bewerber, kennen die richtige Antwort. DA fällt einem zum Schulsystem nix mehr ein.

    Mit farbenfrohen und 🙂 Grüßen, Ihr Opti-Maler-Partner,
    Werner Deck

  3. Eine von mir erwartete Antwort. Weichgespühltes bla-bla… “Wir (die Landesregierung) machen sehr viel, sind innovativ, haben auf den Weg gebracht, machen richtig…” Bla-bla-bla.

    Ähnlich lautende Anworten kenne ich aus den Situationen, bei denen ich mich mit diversen Anliegen an Ministerpräsident, Bundestagspräsident, Fraktionsvorsitzende, Bundestags- und/oder Landtagsabgeordnete gewandt habe.

    Vergebene Liebesmüh´! Immer machen alle alles richtig und gut, haben gute Pläne und sind sehr positiv!

    Trotzdem ist es richtig, immer wieder seine Meinung kund zu tun. Steter Tropfen höhlt (vielleicht?) den Stein.

    Mit farbenfrohen und 🙂 Grüßen, Ihr Opti-Maler-Partner,
    Werner Deck

  4. Nur nicht festlegen!
    Und außerdem, “wir” (im Sinne der Landesregierung) machen ja schon so viel und eh alles richtig.

    Am meisten stört mich der Satz “hat mich gebeten, Ihnen… zu danken und Ihnen zu antworten”.
    Wie teilnahmslos und zeigt deutlich, dass der Verfasser nicht dahinter steht – Pflichterfüllung.

    Aber ist so ähnlich wie unsere Politik hier im Ländle. Politik des Gehörtwerdens! Das heißt nicht, dass auch was getan wird.
    Weiterkämpfen, dann gehen wir eben nach Berlin 🙂

    Liebe Grüße
    Jens A. Heim

  5. Auf die Werbung übertragen, liest sich das wie ein Rechtfertigungsbericht eines Marketingleiters der viel Geld in innovativ klingende Maßnahmen investiert hat aber leider keine Verkäufe melden kann.

  6. Wie bei Shakespeare ” Viel Lärm um nichts “. Das gesamte Maßnahmen- Pakt, ist so schwammig und so voll heisser Luft. Wenn ich das schon lese bekomme ich Bauchweh. Und was haben all diese Maßnahmen denn bitte mit unserem Problem zu tun ? Was nutzen uns denn höhere Erwerbsbeteiligungen von Frauen und längere Beschäftigung von älteren Menschen, wenn es uns um die Qualität der Mitarbeiter geht? Was nützt uns das Wecken von Interesse bei Schülern an technisch- gewerblichen Berufen, wenn das Basiswissen w.Z. Rechnen und Schreiben nicht vorhanden ist? Auch sehr nett, dass dieses Maßnahmen- Paket als “Bemühungen” der Landesregierung bezeichnet wird. Wenn ich meinen Kunden erzähle, dass ich mich “bemüht “habe, aber leider kein befriedigendes Ergebnis erzielt wurde, werde ich nicht bezahlt. In dem Sinne ” Danke für Nichts “, Herr Mc Allister.

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