Warum kommen Praktikanten eigentlich unpünktlich?

Praktikum – Segen oder Fluch?

Heute ist wieder einer dieser Tage, an denen ich mich frage, warum für viele Praktikanten Pünktlichkeit ein Fremdwort ist. Stell´Dir vor, du kannst deine Zukunft gestalten und es interessiert dich einfach nicht. Unsere heutige Praktikantin war für 6.30h angemeldet, aber bis jetzt (7.30h) keine Spur von ihr. Warum ist das so?

Scheißegal oder Chance?

Praktikum als Maler & Lackierer

Für das Ausbildungsjahr 2013/2014 suchen wir noch Mädchen und Jungs, die Lust haben mit Farbe Zukunft zu gestalten. Das Angebot an Bewerbern ist recht groß und im Vorfeld steht ein 2-4-wöchiges Praktikum an. Die Zeit, in der DU Deine Chance nutzen solltest, um zu zeigen, was in Dir steckt.

Etwas genervte Grüße aus Isernhagen,

Ihr Matthias Schultze

MeinMaler Partner

Autor: Matthias Schultze »

Unternehmer. Malermeister. Blogger. Speaker. Ein dynamischer Macher und Motivator mit Visionen für eine farbige Zukunft im Handwerk. Der dynamische Unternehmer gilt als Pionier für SocialMedia- und Internetmarketing im Handwerk. Um erfolgreicher zu sein und den Vertrieb stärker zu zünden, beschäftigt er sich bereits seit 1997 intensiv mit den Themen Internet im Handwerk, Social Media, digitalen Netzwerken und der digitalen Revolution. Das Realisieren von Alleinstellungsmerkmalen war einer der Auslöser zum Start vieler neuer Impulse.

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8 Kommentare zu
»Warum kommen Praktikanten eigentlich unpünktlich?«


  1. Natürlich wird es den jungen Leuten viel zu leicht gemacht. Die notwendigen Werte wie Pünktlichkeit, Respekt und Zuverlässigkeit stehen oft nicht mehr auf der Agenda in Erziehung und Schule. Wenn, wie es mir vor vier Wochen geschehen ist, der Lehrer eines Schulpraktikanten (8 Klasse Realschule) mir wörtlich sagt, dass er seinen Schüler innerhalb zwei Wochen nicht auf der Baustelle besuchen kann, da diese 11 Kilometer (!) von der Schule entfernt ist muss sich niemand wundern, dass Wertschätzung für diesen Schüler ein Fremdwort ist.
    Was tun ist? Ich habe mich dafür entschieden weiter Chancen zu geben und mit Elternhäuser und Schule im Kontakt sein. Das ist zwar oft frustierend und erschreckend aber manchmal fällt auch ein Kandiat heraus, der ein toller Geselle werden kann.

  2. Guten Morgen zusammen,
    die Ent-Moral-iesierung, Ent-Sozial-isierung und die Ent-Wert-ung der gesellschaftlich extrem wichtigen Grundlagen einer Beziehung, der Zusammenarbeit, des Zusammenlebens ist ein Prozess der seit über 60 Jahren konsequent von der Politik und deren Lenkern gegangen wird. Das was wir jetzt mit vollen Auswirkungen sehen und zu spüren bekommen, sind die Früchte (Kinder, Enkel) der 60er und 70er Jahre. Gebe daher denen eine Chance, die Sie auch nutzen und sich anstrengen wollen.
    Gruß
    Stefan

  3. Hi Matthias,

    uns geht’s gut, können nicht klagen 🙂 Ich denke man geht immer von sich selbst aus und erwartet daher eine grundlegende Wertschätzung anderen gegenüber. Zumal viele es wohl als Deine Zukunft ansehen und nicht als ihre. Da fehlt einfach das Verständnis/ Verknüpfung was se für sich selbst damit erreichen können, bzw. das sowas die Basis für das eigene Leben bedeuten kann. Möglichkeiten gibt’s ja viele, man muss sich halt entscheiden.

    Viele Grüße

    Enrico

  4. ….Pünktlichkeit ist eine Tugend….
    Wer von den jungen Leuten kennt denn noch diesen Spruch und weis um seine Bedeutung.
    Mein Apell geht an die Eltern: Bringt eueren Kindern folgendes bei – sei Pünktlich, sei Ehrlich, sei Freundlich….( vorausgesetzt ihr seid es selbst 😉 )
    Grüße aus Franken!

  5. Hallo Matthias,

    wenn jemand unpünktlich ist und sich nicht mal melden kann, dann zeigt das doch wie Werte gelehrt/ vermittelt wurden, wie Wertschätzung vorgelebt wurde. Für dich ist es aber auch gleich der Ah Ha Moment um dies zu erkennen. Kannst ja schlussendlich Dankbar sein, wenn jemand so offen mit seinen „Stärken“ umgeht.

    Viele Grüße

    Enrico

    • Hallo Enrico,

      toll, dass Du Dich hier meldest. Hoffe sehr, dass es Euxh gut geht. Besten Dank für Deinen Kommentar. Schlussendlich hast Du Recht. Die Offenheit zu Beginn des Praktikums kann einem auch viel Ärger sparen.

      Bis bald,

      Matthias

  6. Nicht ärgern, nur wundern lieber Matthias.
    Bei uns ist die Erfahrung eine ähnliche. Warum – wird Dir selbst der/die Praktikant/in nur mit fregendem Blick beantworten. DAS ist unsere Zukunft, damit müssen wir klar kommen und dringend daran arbeiten.
    Wertschätzung dem Betrieb oder zukünftigen Arbeitgeber gegenüber lässt leider oft zu wünschen übrig.
    Viele sonnige Grüße aus dem Norden

    • Guten Morgen mein lieber Martin,

      es freut mich von Dir zu lesen. Weißt Du Martin, es wird den jungen Leuten aus meiner Sicht vieles zu einfach gemacht. Alles wird geduldet und schön geredet. Erst leidet die Pünktlichkeit, dann das Interesse, dann der Respekt. Was bitte ist das denn für eine Basis? Beziehe das mal auf alles im Leben. Natürlich muss man hier eingreifen und helfen. Ich frage mich, ob diese Werte und Normen von deren Eltern und in der Schule nicht mehr auf dem Plan stehen.

      So long,

      Matthias

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